25. Januar 2010, 11:54
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Derivatemarkt gibt zum Jahresende deutlich nach

Die Börsenumsätze von derivativen Wertpapieren sind im Dezember 2009 deutlich zurückgegangen. Das Handelsvolumen von Anlagezertifikaten und Hebelprodukten schrumpfte im Vergleich zum November um 14,9 Prozent auf 3,68 Milliarden Euro, wie der Deutsche Derivate Verband (DDV) mitteilt.

Ddv-127x150 in Derivatemarkt gibt zum Jahresende deutlich nachEin wesentlicher Faktor sei allerdings die geringere Zahl von Handelstagen. Vor allem institutionelle Anleger hatten, so der DDV, wegen des sehr positiven Jahresverlaufs lange vor dem Jahreswechsel ihre Handelsbücher geschlossen. Die durchschnittliche Ordergröße betrug im Dezember 8.797 Euro. Die Zahl der Kundenaufträge verminderte sich um 17,5 Prozent auf 418.522 Orders.

Hebelprodukte büßten zum Jahresende am stärksten ein: Die Umsätze mit Optionsscheinen und Knock-out-Papieren fielen um 16,9 Prozent auf 1,7 Milliarden Euro. Doch auch das Handelsvolumen der Anlagezertifikate verringerte sich im Dezember um 13 Prozent auf 1,98 Milliarden Euro.

Bei den Emittenten derivativer Wertpapiere liegt die Deutsche Bank mit einem Marktanteil von fast 30 Prozent weiterhin vorne. Dahinter folgen Commerzbank (rund 19 Prozent) und Royal Bank of Scotland (knapp elf Prozent).

Der Umsatz der Börse Stuttgart nahm im Vergleich zum Vormonat um 15,7 Prozent ab und lag bei 2,44 Milliarden Euro. Die Börse in Frankfurt erzielte ein Handelsvolumen von 1,24 Milliarden Euro, nach 1,43 Milliarden Euro im Vormonat. (hb)

Foto: Shutterstock

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Allianz: Dental-Zusatzversicherungen ohne Wartezeit überzeugen im Vertrieb

Die zum 1. Januar 2020 eingeführten Allianz Dental-Zusatztarife ohne Wartezeiten kommen beim Vertrieb und Kunden gut an. Das zeigen die Halbjahreszahlen, die die Allianz Private Krankenversicherungen jetzt veröffentlicht hat.

mehr ...

Immobilien

Urteil: Hausverkäufer haftet nicht für investierte Kosten von Kaufinteressenten

Kaufinteressenten, die bereits vor Abschluss eines notariellen Kaufvertrags Ausgaben tätigen, um den Wert der Immobilie zu prüfen, tun dies auf eigenes Risiko. Sie bekommen die Kosten beim Scheitern der Kaufverhandlungen im Normalfall nicht vom Eigentümer ersetzt. Die W&W-Tochter Wüstenrot Immobilien weist auf ein Urteil des Oberlandesgerichts Düsseldorf (24 U 21/19) hin.

mehr ...

Investmentfonds

Was das Gold-Silber-Ratio zurzeit wirklich aussagt

Einer der interessantesten Indikatoren für Rohstoff-Investoren hat im bisherigen Jahresverlauf eine bemerkenswerte Entwicklung gezeigt. Was bei seiner Bewertung zu berücksichtigen ist, erklärt Investing.com-Analyst Robert Zach.

mehr ...

Berater

Vermittler erwarten Rückgang des Provisionsumsatzes um 14 Prozent

Der AfW Bundesverband Finanzdienstleistung hat Ende Juni eine zweite “Corona-Umfrage” durchgeführt, an der 461 Mitglieder teilgenommen haben. Das Ergebnis: Offenbar werden die Makler wieder optimistischer.

mehr ...

Sachwertanlagen

Lloyd Fonds besorgt sich fünf Millionen Euro am Kapitalmarkt

Der Asset Manager Lloyd Fonds AG hat heute die Wandelschuldverschreibung 2020/24 im Nennbetrag von fünf Millionen Euro erfolgreich am Kapitalmarkt platziert. Die Emission stieß insbesondere bei den neuen Investoren auf positive Resonanz.

mehr ...

Recht

“Mein Name ist Hufeld”: BaFin warnt vor Fake-Anrufen und -E-Mails

In Deutschland und der Schweiz gibt es einen besonders dreisten Fall des so genannten Enkel-Tricks.  So geben sich Cyber-Betrüger als Präsident der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) oder seine Pressesprecherin aus. Die BaFin warnt deutlich vor falschen Anrufen und Fake-E-Mails.

mehr ...