15. März 2010, 10:21
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Studie: Anleger zweifeln, Union Investment nicht

Private Investoren scheuen vor Renditechancen. Nach einer Studie der Fondsgesellschaft Union Investment erwarten nur 23 Prozent der Befragten in den nächsten sechs Monaten fallende Aktienkurse, drei Prozentpunkte mehr als im Vorquartal. Dennoch bevorzugt mehr als die Hälfte Festgeld für die Kapitalanlage.

Geldsack-121x150 in Studie: Anleger zweifeln, Union Investment nichtSchuld sind laut Union-Erhebung Zweifel an den Renditeprognosen: Bei fünf bis sieben Prozent pro Jahr bezweifeln 30 Prozent die Seriosität eines Investmentfonds. Acht Prozent der Befragten stellen diese bereits bei in Aussicht gestellten Renditen bis zu fünf Prozent in Frage. Bei Frauen haben beispielsweise 23 Prozent keine konkreten Vorstellungen, welche Renditen mit Fonds realistisch erzielbar sind.

„Die Risikoaversion der Anleger ist hoch. Viele haben den Börsenaufschwung im letzten Jahr verpasst und verzichten trotz eines anhaltend niedrigen Zinsniveaus auf zusätzliche Renditechancen. Häufig ist ihnen nicht bewusst, dass Investmentfonds einen weit reichenden Anlegerschutz und umfassende Transparenz bieten“, erklärt Hans Joachim Reinke, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Union Asset Management Holding.

Auch die gestiegene Inflationserwartung – 58 Prozent der Befragten rechnen mit steigenden Preisen – ändert daran wenig. Von denjenigen, die mit Preissteigerungen rechnen, machen sich 62 Prozent Sorgen um ihre Ersparnisse, bei den Frauen sogar 73 Prozent. Rund vier von fünf Befragten beabsichtigen trotzdem, ihr aktuelles Spar- und Geldausgabeverhalten beizubehalten. Niedrig verzinste Anlageformen wie Tagesgeld oder Festgeld werden von 57 Prozent beziehungsweise 54 Prozent der Befragten präferiert.

Pessimisten mit Zulauf

Die Konjunktur-Optimisten sind hierzulande von 30 Prozent auf 24 Prozent im Quartalsvergleich gesunken. Besonders misstrauisch sind Frauen, von denen 45 Prozent mit einer Verschlechterung rechnen, gegenüber lediglich 35 Prozent bei den Männern.

„Viele Anleger sind angesichts positiver Unternehmensnachrichten auf der einen und der Schuldenprobleme Griechenlands auf der anderen Seite verunsichert. Dazu besteht aber wenig Anlass. Unser Ausblick für die globale Konjunktur ist trotz der aktuellen Turbulenzen in Griechenland positiv. Wir sind auf dem Weg zu einem selbsttragenden Wachstum“, sagt Reinke. (mr)

Foto: Shutterstock

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