19. Oktober 2010, 17:39
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

ZEW: Ende der deutschen Wachstumsrallye naht

Die ZEW-Konjunkturerwartungen sind im Oktober zum sechsten Mal in Folge zurückgegangen. Der entsprechende Index des Mannheimer Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) fiel gegenüber dem Vormonat von minus 4,3 auf minus 7,2 Punkte. Die Ergebnisse basieren auf einer Umfrage unter rund 300 professionellen Anlegern und Analysten.

Rallye-US-204 240-shutterstock 8337955-127x150 in ZEW: Ende der deutschen Wachstumsrallye nahtDeutlich besser als die Erwartungen der Börsenprofis fällt indes deren Einschätzung der aktuellen Lage aus: Der entsprechende Indexwert stieg um 12,7 auf 72,6 Punkte.

“In den vergangenen Monaten konnte sich die deutsche Wirtschaft mit außergewöhnlich hohen Wachstumsraten von der Wirtschaftskrise erholen”, so das ZEW. Der erneute Rückgang der Konjunkturerwartungen im Oktober deute darauf hin, dass sich das Wachstum in den kommenden sechs Monaten abschwächen dürfte.

Die führenden Wirtschaftsinstitute rechnen in diesem Jahr mit einem Wachstum von 3,5 Prozent. Für 2011 gehen sie nur noch von zwei Prozent aus. (hb)

Foto: Shutterstock

1 Kommentar

  1. […] Der entsprechende Index des Mannheimer Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung […] Cash. Online: News- und Serviceportal für Finanzdienstleistungen Share and […]

    Pingback von ZEW: Ende der deutschen Wachstumsrallye naht | Mein besster Geldtipp — 19. Oktober 2010 @ 22:11

Ihre Meinung



 

Versicherungen

App auf Rezept: Warum Versicherte nun vorsichtig werden sollten

Jens Spahn beschließt gemeinsam mit dem Bundestag, dass Anwendungen für das Smartphone, also Apps, künftig auf Rezept verordnet werden dürfen. Ziel ist es, Wartezeiten für die Behandlung durch Fachärzte zu reduzieren. Insbesondere bei der Psychotherapie sollen diese Angebote eine Verschlechterung des Gesundheitszustands vermeiden. Allerdings erlaubt das Gesetz, die durch die Verordnung gesammelten Daten zu nutzen. Was dies für Versicherte bedeutet

mehr ...

Immobilien

Baugenehmigungen: Handfeste Maßnahmen notwendig

Laut Statistischem Bundesamt (Destatis) wurde von Januar bis Mai 2019 in Deutschland der Bau von insgesamt 136 300 Wohnungen genehmigt. Dies seien 2,4 Prozent weniger Baugenehmigungen als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Die Zahl der genehmigten Mehrfamilienhäuser sei sogar um 4,1 Prozent gesunken.

mehr ...

Investmentfonds

Weiter Risiken bei Deutscher Bank

Der Finanzexperte Gerhard Schick beurteilt die Umbaupläne der Deutschen Bank als “gewissen Forschritt”, sie seinen jedoch nicht konsequent genug. “Durch die Reduktion riskanter Geschäfte sinkt die Gefahr, dass die Bank vom Steuerzahler gerettet werden muss”, schreibt der Vorstand der 
»Bürgerbewegung Finanzwende« für 
eine nachhaltige Finanzwirtschaft in einem Gastbeitrag für die Zeitung neues deutschland.

mehr ...

Berater

Digitalisierung: Verhaltener Blick in die Zukunft

Die Finanzindustrie begegnet der digitalen Transformation vielfach mit Skepsis. Dies ergibt eine aktuelle Panel-Befragung von über 800 Beschäftigten innerhalb des Finanzsektors, die von der Unternehmensberatung Horn & Company Financial Services und dem Banking-Club seit Mai 2019 regelmäßig erhoben wird.

mehr ...

Sachwertanlagen

hep erwirbt ein zweites Solarprojekt in Japan

Der Publikumsfonds „HEP – Solar Portfolio 1“ erwirbt ein zweites Solarprojekt in Japan. Die Fertigstellung der Anlage soll Mitte 2020 stattfinden.

mehr ...

Recht

Brexit: Aus für die “deutschen Limiteds”?

Aufgeschoben ist nicht aufgehoben – dieses Sprichwort gilt nach derzeitigem Stand auch für den Austritt des Vereinigten Königreichs aus der EU. Besonders hart wird der Brexit Unternehmen treffen, die in der Rechtsform einer britischen Limited gegründet wurden, aber von Deutschland aus geführt werden. Betroffene Unternehmen und ihre Gesellschafter sollten die Zeit bis zum Brexit nutzen und rechtzeitig vorsorgen.

mehr ...