22. November 2011, 09:52
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Indienfonds von Barings

Die Fondsgesellschaft Barings vergrößert ihre Palette an Emerging-Markets-Produkten mit dem Baring India Fund (IE00B3TWKS59). Der neue Aktienfonds soll vom ungebremsten Wirtschaftswachstum des Subkontinents profitieren.

Ganesha-online-shutterstock 64217194-127x150 in Indienfonds von Barings

Fondsmanager Ajay Argal erklärt: “Hinsichtlich der inländischen Entwicklung beobachten wir bei der jugendlichen Bevölkerung Indiens eine schnell wachsende Neigung zu Konsumgütern, während die starke Nachfrage nach Wohnimmobilien und Finanzdienstleistungen vermutlich noch viele Jahre anhält, da sich das Tempo der Urbanisierung weiterhin beschleunigt. Unterdessen dürften die Investitionspläne zum Ausbau von Indiens Straßen und Indiens Energiesektor in Höhe von einer Billion US-Dollar für eine weitere Verbesserung der Produktivität sorgen und dem Wirtschaftswachstum weitere Antriebskraft verleihen.”

Marktführer bei IT-Dienstleistungen

Argals Benchmark ist der MSCI India 10/40. Er glaub, dass Indien gut positioniert ist, nachhaltig produktivitäts-getriebenes Wachstum zu generieren, was sich in Aktiengewinnen für Investoren auszahlen sollte: “Im Gegensatz zu vielen anderen Schwellenländern ist Indiens wichtigstes Exportgut die Erbringung von Dienstleistungen in der Informationstechnologie, und aufgrund seiner gut ausgebildeten Arbeitskräfte und seiner Kostenvorteile kann sich Indien in diesem Bereich weltweit als Marktführer behaupten. Diese Dienstleistungen werden in der Regel auf langfristiger Vertragsbasis erbracht und schützen Indien damit bis zu einem gewissen Grad vor den extremen Schwankungen des globalen Wirtschaftszyklus.”

Fondsmanager Argal kommt von Birla Sunlife AMC, wo er Head of Offshore Equities war und den India Advantage Fund und Excel India Fund verantwortete. Vorher hat er bei Uti AMC ebenfalls indische Aktienfonds geleitet.

Der Fonds wird laut Barings zum 7. Dezember 2011 aufgelegt. Investoren bezahlen einen jährliche Management-Gebühr von 1,5 Prozent. (mr)

Foto: Shutterstock

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Concordia Versicherungen leiten Vorstandswechsel ein

Bei den Concordia Versicherungen kündigt sich für 2020 ein Führungswechsel an: Nach über 25 Jahren, davon 18 Jahre an der Spitze der Concordia, wird Dr. Heiner Feldhaus zum 29. Februar 2020 die Leitung des Konzerns übergeben und sich in den Ruhestand verabschieden.

mehr ...

Immobilien

Wo Düsseldorf Köln beim Immobilienkauf abhängt – und umgekehrt

Welche rheinische Großstadt liegt beim Immobilienkauf vorne: Düsseldorf oder Köln? Der Baufinanzierer Hüttig & Rompf analysiert in seinem neuen Marktreport „Immobilienfinanzierung Köln / Düsseldorf“ die typischen Käufer in beiden Städten. 
mehr ...

Investmentfonds

Moventum: Defensivere Ausrichtung der Portfolios

Moventum Asset Management richtet seine Portfolios angesichts der steigenden Risiken defensiver aus. Das wurde nach der quartalsweisen Asset-Allokation-Konferenz beschlossen. „Die Weltwirtschaft wächst langsamer, das Risiko einer Rezession hat signifikant zugenommen“, sagt Sascha Werner, Portfoliomanager bei Moventum AM.

mehr ...

Berater

Zinstief drückt Bankgewinne – womöglich Strafzinsen für mehr Kunden

Das Zinstief wird zur Dauerbelastung für Deutschlands Banken und Sparkassen – und könnte bald auch zu Lasten von mehr Kunden gehen. Ein weiterer Rückgang der Gewinne der Institute in den nächsten Jahren sei “sehr wahrscheinlich”, stellten die Finanzaufsicht Bafin und die Deutsche Bundesbank am Montag fest.

mehr ...

Sachwertanlagen

PATRIZIA erwirbt Wohnanlage in Aarhus, Dänemark

Die PATRIZIA AG, der globale Partner für paneuropäische Immobilieninvestments, hat zusammen mit Universal-Investment im Auftrag der Bayerischen Versorgungskammer (BVK) ein Wohnbauprojekt mit 136 Einheiten im dänischen Aarhus erworben. Der Ankauf erfolgte im Rahmen einer off-market Transaktion. Verkäufer ist ein Konsortium privater Investoren.
mehr ...

Recht

ifo Institut sieht Licht und Schatten im Klimapaket

Das ifo Institut sieht im Klimapaket Licht und Schatten. Die CO2-Bepreisung über Zertifikate sei der richtige Weg. Die Vorgabe von festen CO2-Preisen bis 2025 sei jedoch mit einem funktionierenden Zertifikatesystem unvereinbar. Ein Kommentar von Clemens Füst, Präsident des ifo Instituts.

mehr ...