Anzeige
Anzeige
29. März 2011, 10:25
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Japan-GAU und Nahost-Unruhen bremsen Börsen-Euphorie

Die Katastrophe in Japan und die Unruhen im Nahen Osten haben die Börsen-Euphorie der deutschen Privatanleger gedämpft. Allerdings ist weiter fast jeder Zweite positiv für den Aktienmarkt gestimmt, wie eine Umfrage von J.P. Morgan Asset Management (JPMAM) zeigt.

Japan-krise-newspaper-cover in Japan-GAU und Nahost-Unruhen bremsen Börsen-Euphorie

Der Investor-Confidence-Studie von JPMAM zufolge ist der Anteil derjenigen, die an eine positive Börsenentwicklung in den kommenden sechs Monaten glauben, von 60,4 Prozent im November und 55,2 Prozent im Januar auf aktuell 44,7 Prozent gesunken.

Entsprechend legte auch der Anteil derjenigen, die in der näheren Zukunft eine negative Marktentwicklung erwarten, mit 5,2 Punkten auf 19,2 Prozent auch nur relativ moderat zu. Parallel wuchs jedoch der Anteil derjenigen, die keine Stellung zur weiteren Börsenentwicklung beziehen wollen um 5,3 Punkte auf 36,1 Prozent.

„Dass mehr als ein Drittel der Privatinvestoren sich aktuell nicht festlegen will belegt, dass die Verunsicherung weiter angestiegen ist“, so Jean Guido Servais, Marketing Director für Deutschland, Österreich und die Schweiz bei JPMAM.   Dies zeige sich auch im Investor-Confidence-Gesamtindex, der im Vergleich zur letzten Befragung im Januar um 1,5 Prozentpunkte auf 2,8 Zähler sank.

Passend dazu ist der Investmentbesitz aktuell auf einem neuen Tiefpunkt angekommen: Der Anteil von Anlegern in börsennotierten Investments wie Aktien, festverzinslichen Wertpapiere, Fonds, Optionsscheine oder Zertifikate sank um 2,3 Prozentpunkte auf 14,0 Prozent. „So wenig Anleger haben wir noch nie ermittelt – selbst in der Finanzkrise war ihr Anteil höher “, gibt Servais zu bedenken.

Mit Studie ermittelt die Fondsgesellschaft im Zweimonats-Takt die Markteinschätzungen und Investitionsabsichten deutscher Privatanleger. Für das Investmentbarometer, das JPM bereits seit 2002 veröffentlicht, wurden 2.000 Bundesbürger von den Meinungsforschern der GfK befragt.

Seite 2: Investmentfonds bleiben favorisierte Anlageform

Weiter lesen: 1 2

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 6/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Berufsunfähigkeitsversicherung –Investitionen am Zweitmarkt –Personalplanung – Zweitmarkt

+ Heft im Heft: Cash.Special Investmentfonds

Ab dem 26. Mai im Handel erhältlich.

Cash.Special 1/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Best Ager – Rentenversicherungen – Riester-Rente – betriebliche Krankenversicherung


Ab dem 18. Mai im Handel erhältlich.

Versicherungen

Verdi will Warnstreiks

Vor der dritten Tarifrunde für die private Versicherungsbranche hat die Gewerkschaft Verdi die Beschäftigten auch in Niedersachsen und Bremen zu Warnstreiks aufgerufen. Damit will die Gewerkschaft am Dienstag den Druck auf die Arbeitgeber erhöhen.

mehr ...

Immobilien

Risikomanagement bei Immobilienprojekten: Verband fordert einheitliche Standards

Der Bau-Monitoring-Verband (BMeV) fordert einheitliche nationale Standards beim Risikomanagement in der Projektfinanzierung. Dies könne einem deutlichen Anstieg der Kosten für Immobilienprojekte entgegen wirken.

mehr ...

Investmentfonds

Weitere Kürzung der Ölfördermengen spielt Putin in die Karten

Die Opec hat entschieden, ihre Kürzungen bei den Ölförderungen auszuweiten. David Donora, Leiter des Rohstoffbereiches bei Columbia Threadneedle Investments, sieht darin unter anderem einen Vorteil für das Nicht-Mitglied Russland.

mehr ...

Berater

Mehr Durchblick bei vermögensverwaltenden Fonds

Die MMD Multi Manager GmbH hat sich seit Jahren den Themen Transparenz und Vergleichbarkeit für Vermögensverwaltende (VV) Produkte verschrieben. Die MMD-Indexfamilie wird mit Hilfe des IT-Dienstleisters Cleversoft erweitert und vertieft.

mehr ...

Sachwertanlagen

Qatar und Saudi Arabien gehen bei Hapag-Lloyd an Bord

Die Reederei Hapag-Lloyd meldet den Vollzug der im Juli 2016 vereinbarten Fusion mit der arabischen Reederei UASC. Damit ändert sich auch die Aktionärsstruktur des Hamburger Traditionsunternehmens signifikant.

mehr ...

Recht

Kfz-Schadenregulierung: Vorsicht bei Verjährung

Wer Leistungen gegen einen Kfz-Haftpflichtversicherer geltend macht, sollte berücksichtigen, dass eine Verjährungsfrist von drei Jahren gilt. In einem aktuellen Urteil verlor ein Kläger vor dem Bundesgerichtshof, der sich mit der Verjährung verkalkuliert hatte.

mehr ...