25. Juli 2011, 12:12
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Schroders: Währungsfonds im Doppelpack

Der britische Vermögensverwalter Schroders hat mit dem ISF1 Currency Absolute Return EUR (LU0575584403) und dem ISF Currency Absolute Return USD (LU0575583850) ein Währungsfonds-Duo für deutsche und österreichische Anleger aufgelegt.

Die Fondsmanager Clive Dennis, Leiter des Bereichs Currencies bei Schroders, und Hardeep Dogra setzen in ihren aktiv gemanagten Portfolios eine breite Palette von globalen Geldmarktinstrumenten und Währungen ein. Als Renditeziel streben sie einen stetigen Wertzuwachs von drei Prozentpunkten über dem Geldmarktsatz Drei-Monats-Libor an.

Gegenüber klassischen Geldmarktfonds und Währungsprodukten sollen sich die beiden Ucits-III-konformen Fonds durch ein sehr breites Anlageuniversum auszeichnen. Aktuell investiere das Fondsmanager-Duo in mehr als 40 verschiedene Währungen, die sowohl hohe Liquidität als auch Diversifikationsmöglichkeiten böten, so Schroders.

Die Fondsmanager verfolgen eine Long-Short-Strategie, bei der maximal die Hälfte des Portfolios in ausländische Währungen investiert werden darf. Derzeit legt der Schroder ISF Currency Absolute Return EUR 92,8 Prozent in europäischen Währungen, 2,8 Prozent in asiatischen Währungen und 4,3 Prozent in amerikanischen Währungen an.

Währungen bieten nach Einschätzung von Schroders eine gute Diversifikation, da sie nur gering mit anderen Anlageklassen wie Aktien, Anleihen, Rohstoffen und Immobilien korrelieren. Gleichzeitig sollen sie sowohl für institutionelle- als auch für Privatanleger aus Liquiditätsgesichtspunkten eine Alternative zu Bareinlagen und Staatsanleihen bieten.

„67 Prozent der deutschen Privatanleger haben ihr Vermögen im vergangenen Jahr in Festgeld- und Tagesgeldkonten deponiert, so die Ergebnisse einer von uns durchgeführten Studie. Wir gehen davon aus, dass auch in diesem Jahr noch viele Anleger über Bareinlagen verfügen“, kommentiert Achim Küssner, Deutschlandgeschäftsführer bei Schroders.

„Das ist jedoch angesichts von Zinssätzen auf absolutem Tiefstand keine attraktive Option. Mit zunehmender Sorge über einen künftigen Inflationsanstieg wächst die Gefahr, dass diese Einlagen im Laufe der Zeit stetig an Wert verlieren, wodurch sich die Rendite für die Anleger spürbar reduziert“, so Küssner abschließend.

Mithilfe des neuen Währungsfonds könnten Anleger jedoch von Anlagemöglichkeiten, die sich im Devisenbereich ergeben, profitieren. Dabei unterscheide sich der Ansatz von dem typischer Währungsfonds, die in der Regel mit hohem Fremdkapitaleinsatz arbeiten. Die Fonds kosten jeweils ein Prozent Verwaltungsgebühr pro Jahr. Dazu kommt ein Ausgabeaufschlag von maximal drei Prozent. Die Mindestanlagesumme beträgt 1.000 Euro. (hb)

Foto: Shutterstock

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Telefonica und Allianz starten Glasfaserprojekt in Deutschland

Der spanische Telekomkonzern Telefonica hat sich beim Glasfasernetz-Ausbau die Allianz als Partner an Bord geholt. Beide Konzerne sollen jeweils zur Hälfte am Gemeinschaftsprojekt beteiligt sein, teilten sie am Donnerstag in Madrid und München mit.

mehr ...

Immobilien

Seehofer will erschwerte Umwandlung von Mietwohnungen

Bundesbauminister Horst Seehofer (CSU) plant nun doch höhere Hürden für die Umwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen. Das sieht ein neuer Entwurf für das Baulandmobilisierungsgesetz vor, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Er soll voraussichtlich am kommenden Mittwoch vom Kabinett verabschiedet werden.

mehr ...

Investmentfonds

Niedrigste Goldnachfrage seit 2009 – und trotzdem hohe Preise

Laut aktuell veröffentlichter Daten des World Gold Councils hat die Nachfrage nach Gold im dritten Quartal um 19 Prozent abgenommen und damit den niedrigsten Wert seit dem 3. Quartal 2009 erreicht.

mehr ...

Berater

DKM 2020: digital.persönlich.erfolgreich

Der Umzug der DKM 2020 von der Messe Dortmund in die digitale Welt war ein voller Erfolg. Mit über 19.700* Messeteilnehmern verteilt auf 4 Messetage, 157 Ausstellern und mehr als 200 Programmpunkten bei Kongressen, Workshops, Roundtables und Speaker’s Corner hat die 24. Auflage der Leitmesse auch in der digitalen Version die Finanz- und Versicherungsbranche überzeugt.

mehr ...

Sachwertanlagen

Deutsche Finance mit 650-Millionen-Dollar-Closing in San Francisco

Der Asset Manager Deutsche Finance und SHVO Capital haben gemeinsam für ein institutionelles Joint Venture um die Bayerische Versorgungskammer den Gebäudekomplex „Transamerica Pyramid“ in San Francisco erworben.

mehr ...

Recht

Kauf bricht nicht Miete: Tipps für den Verkauf einer vermieteten Wohnung

Erst Vermieten, dann Verkaufen: Eine vermietete Wohnung zu verkaufen stellt Eigentümer vor besondere Herausforderungen. Denn das bestehende Mietverhältnis wirkt sich nicht nur auf den Verkaufspreis aus, auch die Käuferzielgruppe ist eine andere als bei einem unvermieteten Objekt. Welche Besonderheiten Eigentümer beim Verkauf einer vermieteten Wohnung beachten müssen, fassen die Experten des Full-Service Immobiliendienstleisters McMakler zusammen.

mehr ...