Schroders: Währungsfonds im Doppelpack

Der britische Vermögensverwalter Schroders hat mit dem ISF1 Currency Absolute Return EUR (LU0575584403) und dem ISF Currency Absolute Return USD (LU0575583850) ein Währungsfonds-Duo für deutsche und österreichische Anleger aufgelegt.

Die Fondsmanager Clive Dennis, Leiter des Bereichs Currencies bei Schroders, und Hardeep Dogra setzen in ihren aktiv gemanagten Portfolios eine breite Palette von globalen Geldmarktinstrumenten und Währungen ein. Als Renditeziel streben sie einen stetigen Wertzuwachs von drei Prozentpunkten über dem Geldmarktsatz Drei-Monats-Libor an.

Gegenüber klassischen Geldmarktfonds und Währungsprodukten sollen sich die beiden Ucits-III-konformen Fonds durch ein sehr breites Anlageuniversum auszeichnen. Aktuell investiere das Fondsmanager-Duo in mehr als 40 verschiedene Währungen, die sowohl hohe Liquidität als auch Diversifikationsmöglichkeiten böten, so Schroders.

Die Fondsmanager verfolgen eine Long-Short-Strategie, bei der maximal die Hälfte des Portfolios in ausländische Währungen investiert werden darf. Derzeit legt der Schroder ISF Currency Absolute Return EUR 92,8 Prozent in europäischen Währungen, 2,8 Prozent in asiatischen Währungen und 4,3 Prozent in amerikanischen Währungen an.

Währungen bieten nach Einschätzung von Schroders eine gute Diversifikation, da sie nur gering mit anderen Anlageklassen wie Aktien, Anleihen, Rohstoffen und Immobilien korrelieren. Gleichzeitig sollen sie sowohl für institutionelle- als auch für Privatanleger aus Liquiditätsgesichtspunkten eine Alternative zu Bareinlagen und Staatsanleihen bieten.

„67 Prozent der deutschen Privatanleger haben ihr Vermögen im vergangenen Jahr in Festgeld- und Tagesgeldkonten deponiert, so die Ergebnisse einer von uns durchgeführten Studie. Wir gehen davon aus, dass auch in diesem Jahr noch viele Anleger über Bareinlagen verfügen“, kommentiert Achim Küssner, Deutschlandgeschäftsführer bei Schroders.

„Das ist jedoch angesichts von Zinssätzen auf absolutem Tiefstand keine attraktive Option. Mit zunehmender Sorge über einen künftigen Inflationsanstieg wächst die Gefahr, dass diese Einlagen im Laufe der Zeit stetig an Wert verlieren, wodurch sich die Rendite für die Anleger spürbar reduziert“, so Küssner abschließend.

Mithilfe des neuen Währungsfonds könnten Anleger jedoch von Anlagemöglichkeiten, die sich im Devisenbereich ergeben, profitieren. Dabei unterscheide sich der Ansatz von dem typischer Währungsfonds, die in der Regel mit hohem Fremdkapitaleinsatz arbeiten. Die Fonds kosten jeweils ein Prozent Verwaltungsgebühr pro Jahr. Dazu kommt ein Ausgabeaufschlag von maximal drei Prozent. Die Mindestanlagesumme beträgt 1.000 Euro. (hb)

Foto: Shutterstock

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