3. Dezember 2012, 11:39
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Aufbruch in Afrika

„Und nebenbei werden auch die technischen Rahmenbedingungen für Investoren besser. Vor sechs Jahren habe ich in Nigeria noch mit Kurslisten arbeiten müssen, heute läuft vieles vollautomatisch“, benennt Schleuniger die konkreten Fortschritte.

Sein noch junger Afrikafonds performt nahezu konkurrenzlos: 24,1 Prozent stehen beim Anfang 2011 lancierten VCH Africa seit Jahresbeginn zu Buche, 29,2 Prozent in den vergangenen zwölf Monaten.

Nur der Bellevue-Fondsmanager Bou-Diab hat in dieser Zeit größere Renditen abgeliefert. Regional bevorzugt Schleuniger neben Nigeria noch Länder wie Südafrika, Ägypten, Mauritius, Marokko und Kenia.

Einen beträchtlichen Teil des Fondsvermögens kann der VCH-Experte auf Rohstoffunternehmen konzentrieren. Infrage kommen sämtliche Gesellschaften, die ihr Geschäft mit Suchen, Fördern, Raffinieren, Verarbeiten oder Vermarkten von Commodities und ihren Nebenprodukten machen.

Auch Sebastian Kahlfeld favorisiert in seinem Portfolio Unternehmen, die ihr Geld mit Erzen, Rohöl oder Edelmetallen verdienen: „Rohstoffe sind vielfach Auslöser von wirtschaftlicher Entwicklung.“

Folglich könnten Anleger mit einem Investment in Rohstofffirmen aufstrebender Länder bereits sehr früh an dem Aufstieg eines neuen Marktes teilnehmen.

„Zuerst profitieren Rohstoffunternehmen, dann Finanztitel durch die Finanzierung der enormen Projektkosten und schließlich Konsumwerte“, erklärt der Fondsmanager des DWS Invest Africa die Partizipationskette, die sich über einige Jahre erstrecken kann.

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