BVI will Hochfrequenzhandel bremsen

Der Bundesverband Investment und Asset Management (BVI) spricht sich für eine stärkere Regulierung des sogenannten Hochfrequenzhandels aus: Als Vertreter langfristiger Investoren stehe der BVI dieser Form der Kapitalanlage  kritisch gegenüber.

stop„Wir erwarten von einem Handelsplatz echte, handelbare Liquidität, nicht aufgeblähte Volumen“, erklärt Thomas Richter, Hauptgeschäftsführer des BVI.

Von Computern gestützte Handelsstrategien seien von einem Hochfrequenzhandel aber zu unterscheiden. Der BVI macht den Vorschlag, dass mindestens ein Viertel der aufgegebenen Orders auch ausgeführt und die Ernsthaftigkeit der Orders durch Mindesthaltezeiten dokumentiert werden muss.

Mindesthaltezeiten von beispielsweise ein bis zwei Sekunden sollten laut BVI genügen, dass die Akteure nur solche Orders aufgeben, bei denen ein ernsthaftes Interesse an einem tatsächlichen Wertpapiergeschäft besteht. Aus Sicht des Verbandes wäre mit solch einem Verbot des Hochfrequenzhandels auch eine Finanztransaktionssteuer hinfällig. (mr)

Foto: Shutterstock

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