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1. Februar 2012, 14:46
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Delta Lloyd sucht unterbewertete Mid Caps

Delta Lloyd Asset Management bringt den Delta Lloyd L European Mid-Participation Fund (LU0721897014) auf den deutschen Markt. Gesucht werden unterbewertete Aktien mit üppigen Dividenden.

DividendenEin Ziel des Participation-Ansatzes ist laut Delta Lloyd AM, eine Beteiligung von fünf Prozent an den ausgewählten Unternehmen aufzubauen, um einen persönlichen Austausch mit dem Management führen zu können.

Die Entscheidung für etwas größere Unternehmen bedeutet allerdings, dass der Fonds im Gegensatz zu den bereits aufgelegten beiden Micro- und Small-Cap-Lösungen die angestrebte Fünf-Prozent-Beteiligung nicht immer direkt erreichen kann.

„Wenn man aber wie der Delta Lloyd L Mid-Participation Fund zu den zehn größten Investoren gehört, ist ein persönlicher Kontakt trotzdem möglich“, sagt Fondsmanager  Ingmar Schaefer. „Außerdem werden wir mit wachsendem Fondsvermögen die Höhe unserer Beteiligungen schrittweise aufstocken.“ Delta Lloyd Asset Management (DLAM) ist der Asset Manager der niederländischen Delta Lloyd Group.

Europas Nischenplayer gesucht

„Wir investieren in kleine und mittelgroße europäische börsennotierte Unternehmen, sogenannten Small und Mid Caps, die einen dauerhaften Wettbewerbsvorteil in einer bestimmten Nische aufweisen. Dazu gehören Unternehmen mit einem starken Management und einer finanziell gesunden Grundlage, die in der Lage sind, eine attraktive Dividende auszuschütten“, sagt Rik Verhoeven, Geschäftsführer des Vertriebsarms von DLAM.

Warum sind nach Micro und Small Caps wie bei den früheren Angeboten nun Small und Mid Caps auf der Agenda? „Die Dividendenrendite ist bei kleinen und mittelgroßen Unternehmen oftmals höher als bei Kleinstunternehmen. Außerdem haben wir festgestellt, dass beide Gruppen von Analysten kaum bemerkt und analysiert werden“, so Schaefer.

Ein gutes Beispiel ist der Telekommarkt, wo sich die meisten Analysten auf große Player wie Deutsche Telekom, France Telecom oder Telefónica konzentrieren, findet Schäfer: „Das verhältnismäßig kleine belgische Mobistar wird leicht übersehen. Wir nehmen ein solches Unternehmen jedoch genau unter die Lupe und profitieren davon.“

Das Management kostet pro Jahr 1,25 Prozent. Dazu kommt noch eine Erfolgsvergütung in Höhe von 20 Prozent des erzielten Mehrwerts, der zehn Prozent übersteigt. (mr)

Foto: Shutterstock

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