18. Juli 2012, 15:53
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UBS sucht deutsche Dividenden

UBS Global Asset Management hat einen neuen Fonds lanciert. Der UBS (Lux) Equity Sicav German High Dividend Fund (LU0775052292) soll in dividendenstarke deutsche Unternehmen investieren.

DividendenfondsDas Portfolio ist mit 30 bis 50 Positionen über Unternehmensgrößen und Sektoren hinweg diversifiziert. Bei der Auswahl achtet das Portfolio-Management neben hohen Dividenden auf attraktive Fundamentaldaten.

Ziel des Fonds ist es, eine Dividendenrendite zu erwirtschaften, die über dem Marktdurchschnitt liegt und den H-Dax schlägt. Dieser enthält alle Werte aus Dax, M-Dax und Tec-Dax.

„Wir fokussieren uns bei der Auswahl auf bilanziell gesunde Unternehmen“, betont Fondsmanager Jörg Philipsen. „Deutsche Firmen sind im Vergleich zu Unternehmen aus anderen Ländern äußerst wettbewerbsfähig.“ Gerade die deutsche Industrie profitiere von den günstigen Rahmenbedingungen, so vergünstigten niedrige Zinsen die Refinanzierung, der gegenüber dem US-Dollar relativ schwache Euro helfe den Exporten.

Eine hohe Dividendenausschüttung ist jedoch nicht das allein entscheidende Kriterium für ein Investment: „Nur weil ein Unternehmen eine hohe Rendite ausschüttet, heißt das noch lange nicht, dass es sich um eine kluge Anlage handelt“, erklärt Philipsen. Es könne vorkommen, dass ein Unternehmen hohe Dividenden bezahle, sein Kurs aber stark gefallen sei. Durch den starken Kursrückgang steige dann die Dividendenrendite, so der Fondsmanager.

UBS setzt auf die deutsche Finanzindustrie

Im Fonds werden zu zwei Dritteln Large Caps berücksichtigt, der Rest entfällt auf Aktien mit weniger Börsenwert. „Auch deutsche Small und Mid Caps bieten einen Zugang zu attraktiven Nischenmärkten“, erklärt Philipsen.

Der Fokus des Fonds liegt aktuell mit einem Portfolio-Anteil von rund einem Fünftel auf Finanzunternehmen, es folgen die Sektoren Industrie und langlebige Konsumgüter. Zu den größten Einzelpositionen im Fonds gehören aktuell BASF SE, Allianz, E.ON sowie die Deutsche Telekom.

Die pauschale Verwaltungsgebühr beträgt jährlich 1,80 Prozent.  (mr)

Foto: Shutterstock

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