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18. September 2012, 12:17
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Emerging Markets: Investoren setzen auf Smartphones und IT

Internet-Unternehmen aus Fernost geraten zunehmend ins Visier von Fondsmanagern. Laut den Analysten von S&P Capital IQ Fondsresearch reagieren die Profi-Investoren damit auf geänderte Konsumtrends in den Emerging Markets.

Emerging MarketsDas größte Schwellenland China steht laut dem Research-Haus weiterhin im Fokus von Investoren und Fondsmanagern. Der bisherige Investmentschwerpunkt dort auf Unternehmen aus dem Basis-Konsumgüter-Sektor hat sich laut S&P allerdings verschoben: Viele Fondsmanager setzen inzwischen auf Informationstechnologie und Kommunikation statt auf Grundbedarf und Luxusgüter.

„Die Fokusverschiebung begann bereits 2011 und setzt sich 2012 fort. Ein großer Prozentsatz der Fondsmanager hält mittlerweile Anteile an chinesischen Internet-Unternehmen, wie beispielsweise der Suchmaschine Baidu oder dem Social-Network-Gaming-Unternehmen Tencent”, sagt John Monaghan, Fondsanalyst bei S&P Capital IQ.

Interessant für Fondsmanager ist ebenfalls der wachsende Smartphone-Markt im Reich der Mitte, der sowohl im Netzanbietersektor als auch im Bereich der Herstellung von Komponenten und Chips attraktive Investmentgelegenheiten bieten soll.

Dennoch zeigen sich einige Fondsmanager, wie beispielsweise Mike Shiao von Invesco, wenig beeindruckt vom Erfolg chinesischer Anbieter. In seinem Invesco Greater China Equity Fonds bevorzugt er taiwanesische Chip- und Unit-Hersteller wie HTC and Hon Hai Precision.

Bildung und Gesundheit in Lateinamerika

Zum Vergleich: In Lateinamerika sollen anders als in Fernost der Bildungs- und der Gesundheitssektor ganz vorn auf der Agenda stehen. Aus Osteuropa dagegen verabschieden sich derzeit die Investoren, wie S&P festgestellt hat. Nach Meinung der Analysten eine Folge der Schuldenkrise in der Euro-Peripherie. (mr)

Foto: Shutterstock

 

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