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11. Juni 2012, 12:18
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Fidelity: Afrika solide aufgestellt

Afrika zeigt sich derzeit wirtschaftlich robuster aufgestellt als andere Schwellenländer. Das analysiert Nick Price, Emerging-Markets-Experte bei der Fondsgesellschaft Fidelity, Kronberg im Taunus.

Emerging Markets

Nick Price, Fidelity

Negative Ausnahme bleibt allerdings Ägypten. Anlässlich der Stichwahl um das Präsidentenamt am kommenden Wochenende sagt Price: “Mit zwei stark polarisierenden Kandidaten ist die Lage in Ägypten wenige Tage vor der Stichwahl aufgeheizt. Unabhängig von deren Ausgang bleibt Ägypten politisch gespalten. Zu den vielen Herausforderungen, denen sich das Land bei der Stabilisierung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen gegenübergestellt sieht, zählt nicht zuletzt der feste Wechselkurs des ägyptischen Pfunds. Ich halte es nicht für unwahrscheinlich, dass die Währung bald abgewertet wird. Aus Investorensicht ist Ägypten derzeit kein attraktiver Markt.”

Afrika dagegen sei als Gesamtregion sehr wohl interessant, so der Fidelity-Experte: “Weiter südlich von Ägypten findet man in Nigeria, Kenia, Mosambik, Tansania und Südafrika einige sehr gute Anlagechancen, die von strukturellen Entwicklungen untermauert sind. Es ist bemerkenswert, wie robust und widerstandsfähig sich diese Märkte während der anhaltenden Turbulenzen an den globalen Finanzmärkten bisher gezeigt haben.”

Price belegt dies mit folgendem Vergleich: Der MSCI Emerging Markets Index, der die Entwicklung von Aktien in den Schwellenländern Asiens, Lateinamerikas, Osteuropas, des Nahen Ostens und Afrikas in US-Dollar abbildet, ist im Mai um 11,2 Prozent eingebrochen. Der MSCI Nigeria Aktienindex ist im selben Zeitraum in US-Dollar um nur 1,7 Prozent gefallen, der MSCI Kenia um gerade einmal 1,6 Prozent. Price: “Nahrungsmittelhersteller, Biermarken, Kosmetik- und Kleidungsfirmen, die auf dem gesamten afrikanischen Kontinent aktiv sind, trotzen den widrigen wirtschaftlichen Bedingungen, unter denen die Industrienationen – aber auch Schwellenländer in anderen Regionen – derzeit zu leiden haben.” (mr)

Foto: Shutterstock

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