Anzeige
Anzeige
15. Februar 2012, 15:44
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Oppenheim will verantwortungsvoll investieren

Das Kölner Bankhaus Sal. Oppenheim legt den Nachhaltig Aktiv OP (LU0650605669) auf. Ins Anlageuniversum des Mischfonds sollen nur Unternehmen und Staaten passen, die verantwortungsvoll wirtschaften.

OppenheimOppenheim arbeitet zusammen mit Hauck & Aufhäuser (Schweiz) und Meyer & Cie, München. Die Gesellschaften haben rund 500 Unternehmen beziehungsweise Länder identifiziert, die zum “ethisch-nachhaltigen” Anlageuniversum gehören.

Der Anteil der Anlageklassen im Portfolio wird der Marktlage angepasst. Bis zu 30 Prozent des Vermögens können maximal in Aktien investiert werden. Den Rest hält der Fonds in Anleihen und Cash.

„Mit dem neuen Nachhaltig Aktiv OP können institutionelle Investoren und Privatanleger in Unternehmen investieren, die Verantwortung für kommende Generationen übernehmen – und das mit Aussicht auf bessere Renditen als bei vergleichbaren Anlagen“, sagt Marco Schmitz, Leiter des Bereichs Publikumsfonds bei Sal. Oppenheim: „Die Zielsetzung lautet, mit ethischen Konzepten Mehrwert zu schaffen.“

Ausgeschlossen werden Waffenproduzenten, Menschenrechtsverletzungen sowie Tierversuche. Geprüft werden der Grad des Verantwortungsbewusstseins, Produkte und Dienstleistungen, Prozesse, Image und den Schutz natürlicher Ressourcen, so Schmitz: “Um im Anlageuniversum berücksichtigt zu werden, müssen also deutlich striktere Kriterien erfüllt sein als beim Best-in-Class-Ansatz. Das Portfolio wird zudem halbjährlich durch die Spezialisten von Oekom Research überprüft.”

Sal. Oppenheim verantwortet die Durationssteuerung und das Rentenmanagement: Der Schwerpunkt liegt auf Unternehmensanleihen, Pfandbriefen und Staatsanleihen in Euro, die mindestens ein Investmentgrade-Rating aufweisen. Hauck & Aufhäuser ist für die Aktienseite zuständig, wo europäische Papiere den Schwerpunkt bilden.

Die beteiligten Häuser streben eine Zielrendite von drei bis fünf Prozent per annum über einen Zeitraum von drei Jahren an.

Die Ausgabe der Fondsanteile kostet maximal drei Prozent. Die Verwaltung kostet jährlich 1,40 Prozent. Eine erfolgsabhängige Vergütung von zehn Prozent des Mehrertrags. (mr)

Foto: Shutterstock

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 11/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Biotech-Fonds – Kfz-Policen – Versicherungen für Wohneigentum – Family Offices

Ab dem 19. Oktober im Handel.

Cash.Special 2/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Herausforderungen 2018 – bAV-Reform – Elementarschadenversicherung – Digitale Geschäftsmodelle

Ab dem 24. Oktober im Handel.

Versicherungen

ÖPPs sollen für bessere Einkommensabsicherung sorgen

Öffentlich-private Partnerschaften (“Public-private-Partnership”) zwischen Regierung, Unternehmen, Versicherungsgesellschaften und Einzelpersonen können der entscheidende Lösungsansatz sein, um Lücken in der Einkommensabsicherung zu schließen. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie der Zurich Versicherung.

mehr ...

Immobilien

Einzelhandel: Modebranche vor dem Umbruch

Die Anforderungen der Kunden an den Einzelhandel ändern sich. Damit ändern sich auch die Ansprüche der Mieter. Welche Herausforderungen die Branche erwartet und welche Vorstellungen die Mieter von Handelsimmobilien von der Zukunft haben, hat der Investor in Handelsimmobilien ILG untersucht.

mehr ...

Investmentfonds

Monega verwaltet neuen Fonds von Wieland Staud

Die Monega Kapitalanlagegesellschaft (KAG) mbH mit Sitz in Köln hat zusammen mit der Staud Research GmbH, Bad Homburg, und der Greiff capital management AG, Freiburg, den neuen StaudFonds aufgelegt.

mehr ...

Berater

Geldanlage: Deutsche schätzen Renditechancen falsch ein

Viele Bundesbürger haben falsche Vorstellungen von den Renditechancen verschiedener Anlageformen. Das geht aus einer aktuellen Umfrage von Kantar Emnid im Auftrag der Fondsgesellschaft Fidelity International hervor. Demnach unterschätzt eine Mehrheit der Deutschen zudem den Zinseszinseffekt bei Fonds.

mehr ...

Sachwertanlagen

Die Krux mit dem Verfallsdatum

Die neueste Cash.-Markterhebung und eine aktuelle Mitteilung der BaFin lenken den Blick auf eine spezielle Vorschrift für Vermögensanlagen-Emissionen. Einsichtig ist diese nicht – und ein Risiko auch für den Vertrieb. Der Löwer-Kommentar

mehr ...

Recht

Erbrecht: Ausgleichspflicht bei Berliner Testamenten

Das sogenannte Berliner Testament ist in Deutschland eine der beliebtesten und zahlenmäßig häufigsten Testierformen. In der Praxis kann dabei jedoch zu erheblichen Komplikationen kommen, etwa was die Ausgleichspflichten der Erben angeht.

mehr ...