Oppenheim will verantwortungsvoll investieren

Das Kölner Bankhaus Sal. Oppenheim legt den Nachhaltig Aktiv OP (LU0650605669) auf. Ins Anlageuniversum des Mischfonds sollen nur Unternehmen und Staaten passen, die verantwortungsvoll wirtschaften.

hände - weltOppenheim arbeitet zusammen mit Hauck & Aufhäuser (Schweiz) und Meyer & Cie, München. Die Gesellschaften haben rund 500 Unternehmen beziehungsweise Länder identifiziert, die zum „ethisch-nachhaltigen“ Anlageuniversum gehören.

Der Anteil der Anlageklassen im Portfolio wird der Marktlage angepasst. Bis zu 30 Prozent des Vermögens können maximal in Aktien investiert werden. Den Rest hält der Fonds in Anleihen und Cash.

„Mit dem neuen Nachhaltig Aktiv OP können institutionelle Investoren und Privatanleger in Unternehmen investieren, die Verantwortung für kommende Generationen übernehmen – und das mit Aussicht auf bessere Renditen als bei vergleichbaren Anlagen“, sagt Marco Schmitz, Leiter des Bereichs Publikumsfonds bei Sal. Oppenheim: „Die Zielsetzung lautet, mit ethischen Konzepten Mehrwert zu schaffen.“

Ausgeschlossen werden Waffenproduzenten, Menschenrechtsverletzungen sowie Tierversuche. Geprüft werden der Grad des Verantwortungsbewusstseins, Produkte und Dienstleistungen, Prozesse, Image und den Schutz natürlicher Ressourcen, so Schmitz: „Um im Anlageuniversum berücksichtigt zu werden, müssen also deutlich striktere Kriterien erfüllt sein als beim Best-in-Class-Ansatz. Das Portfolio wird zudem halbjährlich durch die Spezialisten von Oekom Research überprüft.“

Sal. Oppenheim verantwortet die Durationssteuerung und das Rentenmanagement: Der Schwerpunkt liegt auf Unternehmensanleihen, Pfandbriefen und Staatsanleihen in Euro, die mindestens ein Investmentgrade-Rating aufweisen. Hauck & Aufhäuser ist für die Aktienseite zuständig, wo europäische Papiere den Schwerpunkt bilden.

Die beteiligten Häuser streben eine Zielrendite von drei bis fünf Prozent per annum über einen Zeitraum von drei Jahren an.

Die Ausgabe der Fondsanteile kostet maximal drei Prozent. Die Verwaltung kostet jährlich 1,40 Prozent. Eine erfolgsabhängige Vergütung von zehn Prozent des Mehrertrags. (mr)

Foto: Shutterstock

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