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23. Juni 2012, 12:00
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Hightech-Innovationen: Wirtschaftswelt im Wandel

Der Einsatz neuer Technologien läutet einen radikalen Wandel in der Warenproduktion ein. Diese Hightech-Innovationen könnten die Weltökonomie radikal verändern.

Technologiefonds

Text: Marc Radke

Der Siegeszug von iPhone und iPad ist möglicherweise nur eine Petitesse im Vergleich zu den Umwälzungen, die noch bevorstehen. Das ganz große Rad kann in Bewegung kommen, sobald die Produktion von Waren digitalisiert wird. Wenn sich in absehbarer Zukunft Güter individuell und ortsunabhängig herstellen lassen, wird dies nicht nur die Organisation von Fabriken verändern.

Die etablierten Industriestaaten, die seit Jahren den Wachstumslokomotiven wie China lediglich hinterher blicken, wittern wieder neue Chancen im Wettstreit mit den aufstrebenden Schwellenmärkten.

Zumindest ein Teil der Geschäfte, die im Laufe der zurückliegenden Jahre in die neue Wirtschaftswelt gewandert sind, könnte wieder in die erste Welt zurückkehren. 
Neben dem Einsatz neuer Materialien oder der Miniaturisierung durch Nanotechnologie haben dabei vor allem dreidimensionale Drucker das Zeug, die Welt auf den Kopf zu stellen.

Größenvorteile, die sogenannten Economies of scale, haben die industriellen Strukturen ein Jahrhundert lang geprägt. Je mehr gleiche Teile enstanden, desto geringer ihre Einzelkosten. Maschinen, die mit den gleichen Stückkosten herstellen, unabhängig davon, ob sie einen Output von einem oder einer Million Stück haben, können dies nun in vielen Bereichen wieder beenden.

Die Beispiele zeigen, dass Hightech-Innovationen die Weltökonomie stark verändern können. Der intensive Wettstreit um neuartige Produkte bringt aber auch große Verlierer mit sich. Prominentes Beispiel ist Sony.

Der in Tokio ansässige Konzern hat im letzten Jahrtausend den Walkman, das erste mobile Musikabspielgerät, erfunden und galt lange Zeit als Nummer eins unter den Elektronikanbietern.

Heute steht das Management vor einem Scherbenhaufen: Rund fünf Milliarden Euro Verlust – in der gleichen Größenordnung weist Wettbewerber Samsung seinen aktuellen Gewinn aus – und 10.000 Entlassungen mussten die Japaner im April 2012 verkünden.

Seite zwei: Starker Wandel bei Internet- und Softwareanbietern

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