Assenagon bringt neuen Rentenfonds

Die Fondsgesellschaft Assenagon Asset Management hat den „Assenagon Credit Selection“  (LU0890803710) gestartet. Anleger sollen mit dem Fonds auf Unternehmensanleihen setzen können,  ohne dem Risiko steigender Zinsen oder schwankender Wechselkurse ausgesetzt zu sein.

Der Fonds strebt Kuponerträge von jährlich 3,50 Prozent über dem Geldmarktsatz 3-Monats-Euribor an. Der Fonds startet mit mehr als 100 Millionen Euro Fondsvolumen.

Universum mit Corporate Bonds und CDS

Die Portfolio-Manager des Assenagon Credit Selection investieren vor allem in Unternehmensanleihen und Kreditderivate (Credit Default Swaps, kurz: CDS). CDS sichern Kredite wie Anleihen ab. Wie bei Anleihen erhält der Verkäufer einer solchen Absicherung dafür einen Kupon. Der Vorteil von Investments in CDS liege in oftmals höheren laufenden Erträgen bei gleichzeitig geringerem Verlustpotenzial im Vergleich zu über Nennwert handelnden Anleihen desselben Emittenten, so Assenagon.

Berücksichtigt werden Emittenten, deren Schuldnerqualität die Rating-Agenturen mindestens mit der Note B- (Fitch und S&P) beziehungsweise B3 (Moody’s) bewerten oder die eine vergleichbare Bonität aufweisen. Der regionale Anlageschwerpunkt liegt derzeit auf europäischen Industrieunternehmen.

Auf Basis der aktuellen Kreditrisikoprämien, Ausfallraten und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen bestimmen die Portfolio-Manager zunächst die Rating-Segmente mit der höchsten Überrendite. Anschließend identifizieren sie innerhalb dieser Segmente diejenigen Emittenten, die im Vergleich zum kreditanalytisch ermittelten Ausfallrisiko überdurchschnittliche Risikoprämien aufweisen. Abhängig vom Ertragspotenzial erfolgt die Anlage für die so ausgewählten Unternehmen dann in Anleihen beziehungsweise Kreditderivate. Zins- und Währungsrisiken werden über Swaps und Futures abgesichert. Optionen werden eingesetzt, um den Einfluss von Marktschwankungen auf die Fondspreisentwicklung zu reduzieren.

Der Fonds kostet jährlich 1,25 Prozent. Als Performance Fee können 15 Prozent des erzielten Mehrwerts hinzukommen. (mr)

Foto: Shutterstock

 

 

 

 

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