Banken und Fondshäuser suchen IT-Spezialisten

Finanzdienstleister in Deutschland sind vorwiegend auf der Suche nach Bewerbern, die Programmiersprachen beherrschen und Datenbankkenntnisse aufweisen. Dies geht aus einer Erhebung der Online-Stellenbörse eFinancialCareers hervor.

James Bennett, eFinancialCareers: „Finanzdienstleister suchen verstärkt IT-Spezialisten für Risikothemen.“

Über den Zeitraum von Juni bis Oktober 2013 wurde das Suchverhalten von HR-Managern ausgewertet. Am häufigsten wird nach Kenntnissen in Murex, einem Front- und Backoffice-System für den Wertpapierhandel, sowie nach VBA (Visual Basic for Applications) für Datenbanken zur Abwicklung von Transaktionen gesucht.

Auch SAS und SQL, Sprachen zur Entwicklung von relationalen Datenbanken, liegen hoch im Kurs. Kandidaten mit einer Kombination aus profunden IT-Kenntnissen und professionellem Finanzwissen stehen danach derzeit hoch im Kurs. „Aufgrund des steigenden Wettbewerbs in der Finanzbranche investieren viele Banken und Wertpapierhäuser in IT-Spezialisten.

Diese können Arbeitswege und die Verarbeitung großer Datenmengen optimieren sowie Softwareprogramme schreiben, die genau auf den Bedarf von Finanzdienstleistern zugeschnitten sind“, erklärt James Bennett, Global Managing Director von eFinancialCareers.

Regulierung als Treiber

Gesucht würden ebenfalls Kandidaten, die sich auf das Risikomanagement und Controlling von Finanzanlagen spezialisieren. „Aufgrund gestiegener regulatorischer Anforderungen ist die Identifizierung und Bewertung von Risiken und deren mögliche Auswirkungen von wesentlicher Bedeutung. Unsere Auswertung legt nahe, dass vermehrt Spezialisten für Risikothemen gesucht werden“, so James Bennett.

Für die Auswertung wurden Suchbegriffe professioneller Nutzer (Arbeitgeber, HR-Manager) auf eFinancialCareers.de herangezogen. Diese wurden in den angegebenen Kategorien zusammengefasst und entsprechend zugeordnet. (fm)

Foto: eFinancialCareers

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