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11. Januar 2013, 10:37
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Emerging Markets: Schroders startet Rentenfonds-Trio

Der britische Vermögensverwalter Schroders erweitert sein Angebot an Anleihenfonds, die in den Emerging Markets investieren, um gleich drei neue Offerten.

Emerging Markets

Achim Küssner, Schroders

Der Schroder ISF Emerging Market Bond (LU0795633584), der Schroder ISF Emerging Market Corporate Bond (LU0795636256) und der Schroder ISF Emerging Market Sovereign Bond (LU0795638898) ergänzen den bestehenden Schwellenländer-Rentenfonds Schroder ISF Emerging Market Debt Absolute Return, der im Gegensatz zu den neuen Fonds einen Absolute-Return-Ansatz verfolgt.

Höhere Renditen in den Emerging Markets

„Der Dreifach-Launch aus unserem neuen Schwellenländer-Anleihen-Team ist ein weiteres Zeichen unserer Fixed-Income-Initiative und schließt Lücken im Produktangebot“, sagt Achim Küssner, Geschäftsführer der Schroder Investment Management GmbH.

Mit den neuen Produkten trage Schroders außerdem der zunehmenden Bedeutung von Schwellenländern in globalen Rentenportfolios Rechnung: „In einer Zeit, die von einer hohen Volatilität und unsicheren Aussichten in den Industrieländern geprägt ist, sind Anleger auf der Suche nach Alternativen.“

Die neuen Produkte werden von dem elfköpfigen Schwellenländer-Anleihen-Team um James Barrineau verwaltet. Die Investmentidee: In dem aktuellen Niedrigzinsumfeld können Anleger mit Schwellenländer-Anleihen höhere Renditen bei einer vergleichbaren Qualität der Assets erzielen und haben die Möglichkeit auf höhere Gesamterträge als bei Anleihen der entwickelten Märkte. „Rund 80 Prozent der im vergangenen Jahr emittierten Schwellenländer-Anleihen verfügen über Investmentgrade Status und eignen sich somit auch für konservativere Anleger“, sagt Barrineau.

Der Schroder ISF Emerging Market Bond kann aus dem gesamten Anlageuniversum der Schwellenländer-Anleihen schöpfen, dazu gehören Währungstitel, Unternehmensanleihen und Staatsanleihen, und eignet sich laut Barrineau durch den Multi-Sektor-Ansatz für Anleger, die nach einem Core Investment in dieser Anlageklasse suchen. Der Fonds hat eine Benchmark, die zu jeweils einem Drittel aus dem JP Morgan EMBI Global Diversified Dollar Bond Index, dem GBI-EM Global Diversified Local Currency Index sowie dem CEMBI Broad Diversified Corporate Index besteht. Das Anlageziel ist es, diese Benchmark um 200 bis 300 Basispunkte zu übertreffen.

Der Schroder ISF Emerging Market Sovereign Bond soll analog durch Investments in Staatsanleihen sowie Unternehmensanleihen in der jeweiligen Landeswährung seine Benchmark, den JP Morgan GBI-EM Global Diversified Local Currency Index, um 200 bis 300 Basispunkte übertreffen. Beide Fonds werden von Barrineau selbst gelenkt.

Der Schroder ISF Emerging Market Corporate Bond legt dagegen zuvorderst in Unternehmensanleihen aus Schwellenländern an, die auf US-Dollar lauten, und wird von Fondsmanager Rajeev De Mello geleitet. Zusätzlich kann er bis zu 20 Prozent des Fondsvermögens in Staatsanleihen sowie bis zu 20 Prozent in auf lokale Währungen lautende Anleihen investieren. Benchmark ist der JP Morgan CEMBI Broad Diversified Corporate Index, der ebenfalls um 200 bis 300 Basispunkte übertroffen werden soll.

De Mello sucht unterbewertete Anleihen: „Die Spreads bei Corporate Bonds in den Schwellenländern sind im Vergleich zu den Industrienationen immer noch hoch, so dass wir auch im kommenden Jahr Wachstumsmöglichkeiten sehen. Wir rechnen mit geringen Ausfallraten, aber die Selektion der Anleihen wird sich intensivieren.”

Der Ausgabeaufschlag beträgt jeweils bis zu drei Prozent. Die Managementgebühr liegt bei einem Prozent jährlich. (mr)

Foto: Schroders

 

 

 

 

 

1 Kommentar

  1. Auch wenn Rentenfonds in der Vergangenheit sehr gut performt haben und sie nur in festverzinsliche Wertpapiere investieren besitzen sie aktuell ein immenses Risiken. Neben den „normalen“ Fondsrisiken kommt vor allem das Zinssatzrisiko hinzu. Bei niedrigen Zinsen ist der Gewinn meist schon in den Rentenfondskursen eingepreist, sodass man dem Risiko von steigenden Zinssätze, somit fallenden Anleihenkursen, direkt ausgesetzt ist. Auch wenn man immer hört, dass Rentenfonds eine konservative Anlage sind, muss man in der aktuellen Lage stark auf das Zinssatzrisiko achten. Bei steigenden / stark steigenden Zinssätzen kann man durchaus Verluste mit Rentenfonds machen.

    Kommentar von Martin Hark — 14. Januar 2013 @ 14:13

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