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14. Januar 2013, 11:30
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Vermögensverwalter erwarten steigende Börsenkurse

Unabhängige Vermögensverwalter in Deutschland schauen optimistisch auf das Jahr 2013. Laut einer Umfrage der Frankfurter Fondsgesellschaft Universal-Investment erwarten sie einen Anstieg des Aktienindex Dax um knapp zehn Prozent auf 8.150 Punkte.

Vermögensverwalter

Die Prognosen liegen zwischen 6.400 und 8.800 Punkten, nur drei der Befragten vermuten sinkende Kurse. Für den Eurostoxx 50 erwarten sie im Vergleich zum aktuellen Niveau einen Anstieg um circa 200 auf 2.905 Punkte und für den US-amerikanischen S&P 500 ein Plus von knapp 80 auf 1.538 Zähler.

Nicht nur die Börsenkurse, auch die Rohstoffpreise sollen nach Einschätzung der Vermögensverwalter weiter steigen, die Zinsen dagegen auf niedrigem Niveau verharren. Die Befragten managen auf der Plattform von Universal-Investment Publikumsfonds mit einem Gesamtvolumen von knapp zwei Milliarden Euro.

Aktien haussieren, Gold auch

Auch im Rohstoffbereich sehen die Profianleger Luft nach oben: Den Goldpreis erwarten sie bis Ende 2013 bei 1.828 US-Dollar je Unze, ein Zuwachs um über zehn Prozent. Die einzelnen Prognosen reichen dabei von 1.600 bis zu 2.100 US-Dollar je Unze.

Noch größer schätzen sie das Potenzial von Silber ein: Das Edelmetall soll im Laufe des Jahres kräftig um 20 Prozent auf 36,10 US-Dollar je Unze klettern.

Dass die Zinsen für Staatsanleihen wieder steigen, halten die Umfrageteilnehmer für unrealistisch. Demnach dürfte es bei EZB- und US-Leitzinsen keine Schritte nach oben geben. Allerdings sollen die Zinsen zehnjähriger Bundesanleihen von 0,3 auf 1,8 Prozent steigen.

Eurozone bleibt bestehen

Eienr Meinung zeigen sich die Vermögensverwalter beim Thema Euro: Keiner der Befragten rechnet mit einem Ende der Gemeinschaftswährung in den kommenden zwölf Monaten. Vier von fünf Befragten gehen ebenfalls davon aus, dass Griechenland in der Euro-Zone verbleibt.

Weitere Ergebnisse: Eine Deflation wird laut den Anlageexperten nicht eintreten, rund die Hälfte der Befragten hält stattdessen eine höhere Inflation in der Euro-Zone für wahrscheinlich.

Deutschland bleibt in Europa die Nummer eins: Die Vermögensverwalter hierzulande stimmen überein, dass ihre Heimat auch 2013 das wirtschaftliche Zugpferd der Euro-Zone bleiben wird. Mehr als 90 Prozent rechnen mit einem Anstieg des Bruttosozialproduktes. Allerdings in mäßiger Geschwindigkeit: Rund 50 Prozent vermuten einen Anstieg von mehr als einem Prozent, lediglich 15 Prozent der Befragten halten ein Wachstum von über zwei Prozent für realistisch. Zehn Prozent der Umfageteilnehmer rechnen mit einer leichten Rezession. (mr)

Foto: Shutterstock

 

 

 

 

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