Zertifikatehandel im Sommerloch

An den Börsen in Stuttgart und Frankfurt sind im Monat Juli Anlagezertifikate und Hebelprodukte mit einem Volumen von 3,1 Milliarden Euro gehandelt worden. Damit sanken die Umsätze im Vergleich zum Vormonat um 9,6 Prozent.

„Die Schulferien in einigen Teilen Deutschlands sowie die Konsolidierung der Aktienmärkte sorgten offenbar für Zurückhaltung bei den Anlegern“, vermutet der deutsche Derivateverband DDV. Die Zahl der Kundenorders verminderte sich um 5,8 Prozent auf 380.069. Das durchschnittliche Ordervolumen lag bei 8.223 Euro, ein Rückgang von vier Prozent gegenüber dem Vormonat.

Der Umsatz bei den Anlageprodukten sank um sieben Prozent auf 1,9 Milliarden Euro. Der Marktanteil am Gesamtvolumen stieg dennoch leicht auf 61 Prozent, weil der Handel mit Hebelprodukten noch stärker nachließ – um 13,4 Prozent auf 1,2 Milliarden Euro. (mr)

Foto: Shutterstock

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