Zertifikate: Auf die Bonität kommt es an

Privatanleger achten beim Erwerb von Zertifikaten zuvorderst auf die Bonität der Emittenten. Auf den Plätzen folgen Kriterien wie Handelbarkeit, Erfahrungen und Geld-Briefspanne.

Lars Brandau, DDV

Für jeden dritten Kunden, 35 Prozent, spielt die Bonität des Anbieters eine übergeordnete Rolle. So das Ergebnis einer Umfrage des Deutschen Derivate Verbands (DDV) mit Sitz in Frankfurt unter 4.142 Personen. Befragt wurden laut DDV in der Regel gut informierte Anleger, die als Selbstentscheider ohne Berater investieren.

DDV publiziert Zertifikate-Tests 

Die fortlaufende Handelbarkeit für jeden Vierten das kaufrelevante Merkmal. Rund 20 Prozent halten gute Erfahrungen mit einem Anbieter für ausschlaggebend. Für rund 18 Prozent zählt eine enge Geld-Brief-Spanne. Bemerkenswert: Nur jeder 25. Befragte gibt das Informations- und Serviceangebot als wichtig an.

Lars Brandau, Geschäftsführer des DDV, rät Anlegern zu einem Blick auf die Homepage des Verbands: „Unabhängige und wissenschaftlich fundierte Zertifikate-Tests erleichtern privaten Anlegern, das für sie geeignete Zertifikat zu erwerben. Neben der Emittentenbonität beinhalten sie relevante Faktoren wie Kosten, Handelsqualität und Informationsbereitstellung. Die Zertifikate-Tests bieten Privatanlegern und Kundenberatern gleichermaßen Orientierung und unterstützen sie bei ihren Investitions- Entscheidungen. Auf der Webseite des DDV erhalten Interessierte mehr als 300.000 Zertifikate-Bewertungen der Institute EDG und Scope.“ (mr)

Foto: DDV

 

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