Anzeige
Anzeige
14. Januar 2014, 11:56
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

“2014 wird anders und besser”

Tilmann Galler, Marktstratege bei J.P. Morgan Asset Management, sieht das laufende Jahr unter veränderten Vorzeichen und ist zuversichtlich hinsichtlich einer Verbesserung der globalen Konjunktur.

Tilmann-GallerJPMorgan750 in 2014 wird anders und besser

Tilmann Galler, J.P. Morgan AM, sieht die angeschlagenen Länder der Eurozone im Aufwind.

 

“Dieses Jahr wird anders”, betont Galler. Auch wenn bei dieser Aussage üblicherweise Vorsicht geboten sei, verläuft laut dem Experten bereits der Start in das Jahr 2014 anders als in der Vergangenheit: “Seit Beginn der globalen Finanzkrise ist es das erste Jahr, das mit erfreulichen Wachstumsprognosen startet, die nicht nach unten, sondern vielmehr nach oben korrigiert werden.”

So zeigten die zuletzt veröffentlichten unabhängigen Wirtschaftsprognosen von Consensus Economics, dass Nordamerika, Westeuropa und Japan knapp 40 Prozent des für 2014 erwarteten Wachstums der globalen Wirtschaftsleistung beisteuern sollten: Ein Plus von 25 Prozent gegenüber 2013, einem Jahr, in dem ganze 40 Prozent des globalen Wachstums aus China kamen, obwohl sich die Konjunktur dort abschwächte.

Westeuropa trägt zehn Prozent zum globalen Wachstum bei

Wenn diese Prognosen zutreffen, so Galler, werde Westeuropa zwar erneut hinter den USA liegen, aber dennoch einen Beitrag von rund zehn Prozent zum globalen Wachstum beitragen können. Selbst dieses magere Plus könne 2013 übertreffen, denn Westeuropa verzeichnete im letzten Jahr so gut wie gar kein Wachstum. Auch für Japan seien die Wachstumsaussichten besser, als dies 2013 der Fall war – zumindest so lange es Premierminister Abe gelänge, seine Wirtschaftspolitik fortzusetzen.

Entscheidend ist laut Galler, dass aus den USA ebenfalls mit positiven Konjunkturnachrichten gerechnet werden kann: “Der Streit über die Schuldenobergrenze und die Diskussion über einen möglichen Staatsbankrott der Vereinigten Staaten im Herbst haben nicht unbedingt zur Vertrauensbildung beigetragen. Die Konjunkturerholung scheint darunter jedoch nicht allzu sehr gelitten zu haben. Auch die Haushaltskürzungen von rund 2,5 Prozentpunkten des Bruttoinlandsprodukts richteten keinen größeren Schaden an. Denn nachdem die USA 2013 ein Wachstum von fast 3 Prozent erzielen konnten, obwohl die Regierung der Wirtschaft so viel Nachfrage entzogen hat, muss man sich fragen, wie viel die größte Volkswirtschaft der Welt wohl 2014 zulegen kann, wenn die Fiskalpolitik die Konjunktur kaum noch belastet. Und selbst die ‚Inflationsfalken‘ rechnen nicht damit, dass die US-Notenbank Fed vor 2015 an der Zinsschraube dreht. Vielleicht sogar noch später”.

Weiter lesen: 1 2

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 6/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Berufsunfähigkeitsversicherung –Investitionen am Zweitmarkt –Personalplanung – Zweitmarkt

+ Heft im Heft: Cash.Special Investmentfonds

Ab dem 26. Mai im Handel erhältlich.

Cash.Special 1/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Best Ager – Rentenversicherungen – Riester-Rente – betriebliche Krankenversicherung


Ab dem 18. Mai im Handel erhältlich.

Versicherungen

Betriebsrente: Garantieverbot kommt

Die Bundesregierung hat die Reform der Betriebsrente beschlossen. CDU, CSU und SPD einigten sich auf eine Neuregelung der betrieblichen Altersvorsorge. Der Bundestag soll dem Gesetzentwurf bereits am 1. Juni zustimmen.

mehr ...

Immobilien

Wohnimmobilienpreise steigen in allen Segmenten

Die Immobilienmärkte sind unruhig in den letzten Monaten. Nach sinkenden Preisen im März verteuerten sich Wohnimmobilien im April wieder. Dr. Thilo Wiegand von Europace erklärt, warum die Preise langfristig nicht nachgeben.

mehr ...

Investmentfonds

“Gold kann zum Werterhalt eines Portfolios beitragen”

Sowohl ein direktes als auch ein indirektes Investment in Rohstoffe ist empfehlenswert, sagt Peter Königbauer, Head of Real Assets bei Pioneer Investments. Er sprach mit Cash. über die Entwicklung des Goldpreises und die Auswahl von Einzeltiteln.

mehr ...

Berater

“Win-Win-Win-Situation für Kunden, Berater und Produktgeber schaffen”

“In der Bevölkerung war der Bedarf an Ruhestandsplanung schon immer groß. Er wird mangels Wissen rund um die Kunden bloß nicht artikuliert”, sagt Ronald Perschke, Vorstand des Bundesverbandes Initiative Ruhestandsplanung e.V. Mit ihm und seinem Vorstandskollegen Olaf Neuenfeldt hat Cash. gesprochen.

mehr ...

Sachwertanlagen

Bürgerenergie-Projekte dominieren erste Windkraft-Ausschreibung

Die Konsequenzen der aktuellen Ergebnisse der ersten Ausschreibung für Onshore-Windparks sind mehr Wettbewerb, hohe Unsicherheit und weniger Investitionsobjekte. Kommentar von Thomas Seibel, Geschäftsführer der re:cap global investors ag

mehr ...

Recht

Möblierte Wohnungen: Checkliste für Vermieter

Möblierte Wohnungen auf Zeit mieten zu können ist für Mieter und Vermieter praktisch. Auch wenn Mieter und Vermieter in der Regel Privatpersonen sind, müssen sie einige wichtige Punkte beachten. Der Immobilienverband IVD hat eine Checkliste erstellt.

mehr ...