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24. März 2014, 08:30
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“Aktien gegen finanzielle Repression”

Zumeist verfügen sie über zusätzliche Freiheitsgrade bei der Umschichtung zwischen den Assetklassen und haben eine besondere Risikosteuerung. Bei der Vermögensmanagement-Produktreihe von Allianz Global Investors geschieht Letzteres etwa durch das Angebot verschiedener Risikoprofile – von stabilitäts- bis chancenorientiert.

Andere Produkte setzen auf eine Steuerung über Risikobudgets, wie der Allianz Strategy 50, der mit einem Volatilitätsziel von acht Prozent dynamisch und erfolgreich zwischen Renten und globale Aktien allokiert.

Welche Assetklassen haben zuletzt den größten Einfluss auf die Performance gehabt, und welche werden dies künftig sein?

Das kann ich so generell nicht sagen. Die genannten Fonds verfolgen unterschiedliche Konzepte und legen zum Teil auch innerhalb einzelner Anlageklassen unterschiedlich an. Von daher kann ich hier keine allgemeingültige Aussage treffen.

Gleiches gilt für die künftige Portfolioausrichtung. Grundsätzlich lässt sich aber sagen, dass es unser Ziel als aktiver Fondsmanager ist, besser als die Benchmark abzuschneiden. Zudem verfolgen einige Konzepte das Ziel, asymmetrische Risikoprofile darzustellen, das heißt, in schwierigen Marktphasen deutlich weniger als der Markt zu verlieren, aber sich trotzdem in positiven Marktphasen ähnlich gut wie der Markt entwickeln.

Darüber hinaus ist es wichtig, flexibel auf Änderungen zu reagieren. Darin liegt ja gerade die Stärke und der Charme von Multi Asset. So gesehen wäre jede Aussage zu Über- oder Untergewichtung eine Momentaufnahme.

Welche Rolle spielen Rohstoffinvestments in Ihren Portfolios?

Viele unserer Strategien haben die Freiheit, teilweise auf Rohstoffe beziehungsweise Rohstoffaktien zu setzen. In Summe waren wir hier aber seit geraumer Zeit sehr zurückhaltend. Viele Freiheitsgrade führen bei Fondsmanagern oftmals auch zu vielen Fehlern.

Wie wollen Sie dies bei Ihren Multi-Asset-Angeboten verhindern?

Anders herum wird ein Schuh draus: Bei einem Asset Management benötigen die Fondsmanager hinreichende Freiheitsgrade – in der Mischung der Assetklassen und im Management innerhalb der Assetklasse. Dies gilt heute vielleicht sogar mehr denn je. Denn nur so können sie eine günstige Chance-Risiko-Lösung für die Kunden erzielen. Wichtig ist es, dass das aktive Management von einem vorab definierten Risikomanagement begleitet wird.

Interview: Marc Radke

Foto: Andreas Varnhorn

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