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29. Dezember 2014, 10:49
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Axa IM: Chancen mit Hochprozentern

Experten sehen eine gute Gelegenheit für Investments in High Yields. Laut Chris Iggo, CIO Fixed Income bei Axa Investment Managers, kann das Wachstum der US-Wirtschaft dafür sorgen, dass Hochzinsanleihen und Schwellenländeranleihen sich 2015 stark erholen werden.

 

Axa IM

Chris Iggo, Axa IM

Iggo erklärt: „Zum Jahresende gab es einige signifikante Zinsanpassungen. Schwellenländeranleihen und Hochzinsanleihen sind mit den Ölpreisen gefallen. Diese Entwicklung wurde verschärft durch die schwache Liquidität und die allgemeine Risikoscheu. Damit sind die Renditechancen für diese Papiere besser als zuvor, und wir erwarten hier gute Erträge im ersten Halbjahr 2015.“

Ein Prozent Wachstum in Europa

Mit einem Wirtschaftswachstum in Europa von rund einem Prozent rechnet Chris Iggo, CIO Fixed Income bei Axa Investment Managers, für 2015. Dabei sieht der Experte jedoch noch Aufwärtspotenzial im Laufe des Jahres. Schulden würden nur langsam abgebaut, Sparmaßnahmen nur langsam gelockert. Der schwächere Euro könnte jedoch die Wirtschaft ankurbeln und ein EZB-Ankaufprogramm vertrauensbildend wirken.

Die Entwicklung europäischer Anleihen 2015 werde von der Entscheidung der EZB abhängen, Unternehmens- und Staatsanleihen zu kaufen oder nicht. „Ein Ankauf würde zur Folge haben, dass die Renditen von Bundesanleihen und Staatsanleihen der Peripherieländer niedrig bleiben. Sollte sie das jedoch nicht tun, erscheinen europäische Staatsanleihen teuer“, erläutert Iggo.

Niedriger Ölpreis hilft

Die US-Wirtschaft bekäme dagegen im sechsten Jahr ihrer Expansion einen kräftigen Anschub von den gesunkenen Ölpreisen. Die Frage sei, ob die Fed mit ihrer Geldpolitik eher auf das starke US-Wachstum oder auf die schwache Inflation antworten werde. „Wir gehen davon aus, dass die Fed im kommenden Jahr die Zinsen angesichts von Vollbeschäftigung und Lohnsteigerung anheben wird. Für US-Bundesanleihen stehen damit die makroökonomischen Vorzeichen schlecht. Das Gleiche gilt für Staatsanleihen aus Großbritannien bei einem starken Wachstum.“

Die Suche nach Renditen wird nach Meinung des Experten weitergehen. „Das könnte sogar bedeuten, dass Euro-Anleihen für US-Dollar-Anleihen verkauft werden“, erklärt Iggo. Der Experte erwartet eine hohe Marktvolatilität. (mr)

Foto: Axa IM

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