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4. März 2014, 12:37
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Digitalisierung treibt TMT-Sektor an

Carsten Roemheld, Kapitalmarktstratege bei der internationalen Fondsgesellschaft Fidelity Worldwide Investment, beleuchtet die Perspektiven der Technologie-, Medien- und Telekom-Branche (TMT) in Europa.

Carsten-Roemheld Fidelity750 in Digitalisierung treibt TMT-Sektor an

Carsten Roemheld, Fidelity, sieht gute Chancen in der europäischen TMT-Branche.

Das digitale Zeitalter revolutioniert nicht nur den Alltag der Menschen, sondern auch Prozesse und Geschäftsmodelle zahlreicher Branchen. Die europäischen Technologie-, Medien- und Telekom-Unternehmen (TMT) stellen sich auf die enorme globale Nachfrage von Endkunden und Unternehmen nach digitaler Vernetzung ein.

Im Technologiesektor bringt die rasante Verbreitung von Smartphones eine enorme Vielfalt von Anwendungsmöglichkeiten hervor. Dabei stehen Smartphones stellvertretend für den Fortschritt der digitalen Wirtschaft insgesamt. Er führt zu einer stark steigenden Nachfrage nach Mikrochips, mobiler Netz-Infrastruktur und Cloud Computing.

2020: 50 Milliarden vernetzte Geräte 

Aktuellen Schätzungen zufolge wird es im Jahr 2020 rund 50 Milliarden mit dem Internet verbundene Geräte geben. Zum Vergleich: 2010 waren es rund 2,5 Milliarden. Mit dem sogenannten “Internet der Dinge” werden zum Beispiel Thermostate bis hin zu Autos mit dem Internet und untereinander verbunden. Daraus ergeben sich einerseits eine unglaubliche Flut an Daten, anderseits komplett neue Anwendungsmöglichkeiten.

Zu den Profiteuren der digitalen Revolution dürfte auch weiterhin Sap gehören, nicht zuletzt dank der Datenbank Hana, einer Kombination aus Hardware und Software, die schnelle In-Memory-Technologie nutzt, um große Datenmengen zu verarbeiten und zu analysieren. Sap ist auch deshalb für Anleger reizvoll, weil das Unternehmen auf regelmäßige, jährlich wachsende Einnahmen aus Wartung und Updates zählen kann.

Wenn die wirtschaftliche Erholung voranschreitet, dürften auch Banken massiv ihre Software aktualisieren, nachdem diese Investitionen seit dem Ausbruch der Finanzkrise ins Stocken geraten sind. Interessant ist in diesem Zusammenhang die Banksoftware-Firma Temenos.

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