Anzeige
Anzeige
17. Juni 2014, 12:07
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Umfage: Vermögensverwalter müssen bei Kundenwünschen nachlegen

International tätige Vermögensverwaltern arbeiten derzeit mehrheitlich an einer grundlegenden Überarbeitung ihrer Geschäftsstrategie, wie eine von State Street Corporation beauftragte Umfrage unter 300 leitenden Mitarbeitern bei Vermögensverwaltern zeigt.

Makler-Zielgruppe in Umfage: Vermögensverwalter müssen bei Kundenwünschen nachlegen

Vermögensverwalter wollen Zielgenauigkeit verbessern.

Obwohl die überwältigende Mehrheit von 97 Prozent der Befragten generell positive Erwartungen für die Geschäftsentwicklung der kommenden zwölf Monate habe, wappneten sich die Vermögensverwalter schon jetzt für neue Herausforderungen durch veränderte Kundenanforderungen, Produktinnovationen sowie neue Vertriebs- und Front-Office-Lösungen.

Die State Street-Studie mit dem Titel: „Frontline Revolution: The New Battleground for Asset Managers“ zeigt, dass Vermögensverwalter auf langfristige Investitionen und eine Mischung aus begabten Köpfen und innovativer Technologie setzen.

Risiko- und Performance-Analyse am wichtigsten

“Nach überwundener Finanzkrise haben die Vermögensverwalter Wachstum im Visier”, sagt Joseph Antonellis, Vice Chairman von State Street. “Zwar sind fast alle befragten Manager mit Blick auf das geschäftliche Umfeld der kommenden zwölf Monate optimistisch eingestellt – aber nur wenige sehen sich gut auf die Anforderungen ihrer Kunden vorbereitet. Um die Leistungslücke zu schließen, werden Risiko- und Performance-Analyse sowie Datenintegration in den kommenden drei Jahren zu den wichtigsten Investitionsbereichen gehören.”

In der State Street-Studie rangiert die Risikoanalyse (44 Prozent) an erster Stelle vor der Performance-Analyse (40 Prozent) und der Datenintegration (37 Prozent). 48 Prozent der Umfrageteilnehmer sind der Ansicht, dass die Entwicklung innovativer Produkte für bestehende regionale Märkte das meiste Wachstumspotenzial bietet.

Erhöhung des Marktanteils ist bedeutend

An zweiter Stelle (24 Prozent) steht die Eroberung eines größeren Marktanteils in bestehenden Märkten mit vorhandenen Produkten und an dritter Stelle (20 Prozent) die Einführung vorhandener Produkte in neue regionale Märkte. 42 Prozent der Teilnehmer setzen auf Wachstum durch neue Kundensegmente.

Weiter lesen: 1 2

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 11/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Biotech-Fonds – Kfz-Policen – Versicherungen für Wohneigentum – Family Offices

Ab dem 19. Oktober im Handel.

Cash.Special 2/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Herausforderungen 2018 – bAV-Reform – Elementarschadenversicherung – Digitale Geschäftsmodelle

Ab dem 24. Oktober im Handel.

Versicherungen

ÖPPs sollen für bessere Einkommensabsicherung sorgen

Öffentlich-private Partnerschaften (“Public-private-Partnership”) zwischen Regierung, Unternehmen, Versicherungsgesellschaften und Einzelpersonen können der entscheidende Lösungsansatz sein, um Lücken in der Einkommensabsicherung zu schließen. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie der Zurich Versicherung.

mehr ...

Immobilien

Einzelhandel: Modebranche vor dem Umbruch

Die Anforderungen der Kunden an den Einzelhandel ändern sich. Damit ändern sich auch die Ansprüche der Mieter. Welche Herausforderungen die Branche erwartet und welche Vorstellungen die Mieter von Handelsimmobilien von der Zukunft haben, hat der Investor in Handelsimmobilien ILG untersucht.

mehr ...

Investmentfonds

Monega verwaltet neuen Fonds von Wieland Staud

Die Monega Kapitalanlagegesellschaft (KAG) mbH mit Sitz in Köln hat zusammen mit der Staud Research GmbH, Bad Homburg, und der Greiff capital management AG, Freiburg, den neuen StaudFonds aufgelegt.

mehr ...

Berater

Geldanlage: Deutsche schätzen Renditechancen falsch ein

Viele Bundesbürger haben falsche Vorstellungen von den Renditechancen verschiedener Anlageformen. Das geht aus einer aktuellen Umfrage von Kantar Emnid im Auftrag der Fondsgesellschaft Fidelity International hervor. Demnach unterschätzt eine Mehrheit der Deutschen zudem den Zinseszinseffekt bei Fonds.

mehr ...

Sachwertanlagen

Die Krux mit dem Verfallsdatum

Die neueste Cash.-Markterhebung und eine aktuelle Mitteilung der BaFin lenken den Blick auf eine spezielle Vorschrift für Vermögensanlagen-Emissionen. Einsichtig ist diese nicht – und ein Risiko auch für den Vertrieb. Der Löwer-Kommentar

mehr ...

Recht

Erbrecht: Ausgleichspflicht bei Berliner Testamenten

Das sogenannte Berliner Testament ist in Deutschland eine der beliebtesten und zahlenmäßig häufigsten Testierformen. In der Praxis kann dabei jedoch zu erheblichen Komplikationen kommen, etwa was die Ausgleichspflichten der Erben angeht.

mehr ...