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8. Mai 2015, 09:30
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Marktreport Investmentfonds – Dossier

Die Börsen bleiben auf Rekordkurs. Aber trotz des Aufschwungs an den Kapitalmärkten zögern viele Anleger einzusteigen und geben sich stattdessen mit Minizinsen zufrieden.

Anlagestrategie

An der Börse locken hohe Renditen.

Dabei können ihnen insbesondere die Manager von Investmentfonds traumhafte Renditen liefern. Investierte Anleger fühlen sich auch überwiegend gut aufgestellt, wie der aktuelle Global Investor Sentiment Survey (GISS) der Fondsgesellschaft Franklin Templeton zeigt. 80 Prozent der deutschen Anleger sind demnach optimistisch oder sehr optimistisch, dass sie ihre persönlichen langfristigen Anlageziele erreichen. Als Renditeziel gaben 67 Prozent der Befragten für 2015 ein bis fünf Prozent an. Das ist der niedrigste Wert innerhalb Europas, den Franklin Templeton ermittelt hat.

Aktien-Hausse nutzen

Europäische Aktienmärkte zeigen durchaus erste Ermüdungserscheinungen, meint Dr. Manfred Schlumberger, Geschäftsführer BHF Trust. So verdirbt momentan insbesondere die unendliche griechische Tragikomödie den Börsianern die Laune. Dennoch sollten Altersvorsorger sich die “Hausse an Aktienmärkten nicht entgehen lassen”. Bis zur unvermeidlichen Zinswende bleiben Aktien aus Sicht von Schlumberger alternativlos. Sein Favorit ist auch klar: “China ist der spannendste Bullenmarkt der Gegenwart.”

Trotzdem denken laut Franklin Templeton lediglich 18 Prozent der Deutschen bei ihrer privaten Altersvorsorge auch daran, in Investmentfonds anzulegen. Die Heimatliebe der Anleger hat etwas nachgelassem. Nur noch 32 Prozent der deutschen Investoren sind der Meinung, dass Aktien aus dem eigenen Heimatmarkt in 2015 am besten rentieren werden (Vorjahr: 38 Prozent).

Dem deutschen Aktienmarkt damit immer noch mit die besten Renditen zugetraut, gefolgt von asiatischen Aktien. Das Vertrauen in Aktien aus den USA ( und Kanada ) ist im Vergleich zur Erhebung in 2014 gestiegen. Das Vertrauen in Osteuropa dagegen signifikant gesunken. Auf Sicht von zehn Jahren werden asiatischen Aktien (29 Prozent) sogar die besten Renditen zugetraut. An zweiter Stelle stehen Aktien aus Deutschland (21 Prozent), gefolgt von US-amerikanischen und westeuropäischen Aktien (jeweils 14 Prozent).

Seite zwei: Lieber konservativ

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