23. Februar 2015, 13:54
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Goldfonds verzeichnen im Februar Verluste von vier Milliarden Dollar

Die Sondersitzung der Euroraum-Finanzminister erzielte eine vorläufige Einigung, womit Hilfsgelder weiterhin nach Griechenland fließen können. Aber selbst vor der Einigung konnte Gold wenig Käufer anlocken, die Bestände in weltweiten börsennotierten Goldprodukten waren in der vergangenen Woche kaum verändert bei 1671,8 Tonnen, wie aus von Bloomberg zusammengestellten Daten hervorgeht.

Auch Hedgefondsmanager John Paulson zeigt wenig Enthusiasmus für das Edelmetall. Der milliardenschwere Investor hat seinen Anteil am größten börsennotierten, durch Gold unterlegten Fonds das sechste Quartal in Folge unverändert belassen. Per 31. Dezember hielt Paulson & Co. 10,23 Millionen Aktien am SPDR Gold Trust, wie aus einer Meldung in der vergangenen Woche hervorging.

Der Goldpreis ist in den zwei Jahren bis 2014 um 29 Prozent abgesackt, nachdem die Aktienkurse anzogen und die US-Wirtschaft an Schwung gewann. Die Terminkontrakte haben im Februar bisher 5,9 Prozent nachgegeben und steuern auf ihren ersten monatlichen Rückgang seit Oktober zu.

“Angesichts des starken Rückgangs im letzten Monat bin ich für Gold sicherlich positiv gestimmt”, sagt indes Adrian Day, Präsident von Adrian Day Asset Management in Annapolis, Maryland, am 19. Februar. “Das Sitzungsprotokoll der Federal Reserve war extrem positiv. Je länger die Fed so weiter macht, desto schwieriger wird es für sie werden, die Zinsen anzuheben, weil sie mehr und mehr auf perfekte Bedingungen warten.”

Aus dem Sitzungsprotokoll der US-Notenbank vom Januar ging hervor, dass einige Währunghüter dafür plädierten, die Zinsen noch länger nahe Rekordtiefs zu belassen. Höhere Fremdkapitalkosten reduzieren die Attraktivität von Gold, weil das Edelmetall in der Regel Ertrag über höhere Goldpreise einbringt.

Quelle: Bloomberg

Foto: Shutterstock

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