Anzeige
24. Februar 2015, 08:33
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Die griechische Mythologie bietet Wunder, die griechische Realität leider nicht

Als Wirtschaftsprofessor weiß der griechische Finanzminister Varoufakis selbstverständlich, dass Griechenland seine Koloss von Rhodos-ähnlichen Schulden niemals wird ordentlich bedienen können. Also versucht er gemäß dem Motto “Angriff ist die beste Verteidigung” das Beste aus dieser misslichen Situation zu machen.

Die Halver-Kolumne

Halver-Robert-Baader-Bank-BBO4957 in Die griechische Mythologie bietet Wunder, die griechische Realität leider nicht

“Sollte Griechenland sich aber ohne jegliches Entgegenkommen weiter wie die Axt im Euro-Walde präsentieren, wird der GREXIT zur Tatsache.”

Griechenland pokert mit hohem Einsatz. Athen versucht, alle glauben zu machen, Gläubiger und Schuldner säßen in einem Boot. Und in der Tat, ginge Griechenland in die Pleite, kämen auf zum Beispiel deutsche Steuerzahler Verluste von circa 70 Milliarden Euro zu. Hatte die deutsche Regierung nicht versprochen, die Griechen-Rettung werde den deutschen Steuerzahler nichts kosten?

Auch wuchert Athen gerne mit dem Pfund, dass der GREXIT nur der erste Streich wäre, dem andere – ZYPREXIT, PORTEXIT, SPANEXIT, ITALEXIT – folgten. Und dann müsste der deutsche Steuerzahler einen Deckel mit noch viel mehr Strichen bezahlen. Auch könnte sich Griechenland mit Russland ins gemeinsame Finanz-Bett legen und damit der geschlossenen europäischen Phalanx im Ukraine-Konflikt fremdgehen.

Athens Strategie ist es, den Gläubigern unterzujubeln, sie hätten mehr zu verlieren als Griechenland. Tatsächlich soll es Fälle geben, in denen Schuldner – obwohl deren Bonität fragwürdig ist – immer neue Kredite erhalten, um die alten zur finanziellen Gesichtswahrung der Gläubiger nicht abschreiben zu müssen. Warum also auch nicht in der Causa Hellas dieser Logik folgen?

Griechenland retten um jeden Preis?

Athen will einen Überbrückungskredit, um in der Zwischenzeit die konkreten Reformpläne zu verwirklichen. Es solle doch bitte niemand denken, die neue griechische Regierung würde sich später vom Saulus zum Paulus wandeln.

Seite zwei: Taschenspielertricks des Spieltheoretikers Varoufakis

Weiter lesen: 1 2 3 4

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 8/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Durchstarter Indien – Führungskräfte absichern – Bausparen – US-Immobilien


Ab dem 20. Juli im Handel.

Cash. 7/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

US-Aktien – Unfallpolicen – Altersvorsorge – Ferienimmobilien

+ Heft im Heft: Cash.Special Vermögensverwaltende Fonds

Versicherungen

Renteneintrittsalter leicht gestiegen

Arbeitnehmer in Deutschland sind nach einem Medienbericht 2016 etwas später in Rente gegangen als im Vorjahr. Das durchschnittliche Renteneintrittsalter sei von 64 auf 64,1 Jahre gestiegen, schreibt die “Rheinische Post” (Samstag) unter Berufung auf Daten der Deutschen Rentenversicherung.

mehr ...

Immobilien

Investitionsbank: Immobilienboom im Norden hält an

Die Investitionsbank Schleswig-Holstein registriert im Norden eine deutlich stärkere Nachfrage nach Förderdarlehen für Bau, Kauf, Modernisierung oder Sanierung von Häusern und Wohnungen. Insbesondere der soziale Wohnungsbau zog an.

mehr ...

Investmentfonds

Urlaub von der Geldanlage?

Während die Menschen jetzt in Urlaub fahren und Erholung suchen kennt die Börse keine Pause. Wer verwaltet also die Depots der Kunden, wenn der Berater im Urlaub ist? Ein Gastbeitrag von Michael Jensen, Moventum

mehr ...
21.07.2017

Trendwende bei Gold

Berater

Conceptif meldet Erlösplus

Die Hamburger Conceptif-Gruppe hat eigenen Angaben zufolge im Geschäftsjahr 2016 von der anhaltend positiven Marktentwicklung bei privaten und gewerblichen Sachversicherungen profitiert. Demnach konnte die Gruppe deutliche Zuwächse bei den Umsatzerlösen und beim Ergebnis erzielen.

mehr ...

Sachwertanlagen

Fondsbeteiligung: Was geschieht bei Tod des Anlegers?

Das durchschnittliche Alter von Fondsinvestoren ist vergleichsweise hoch. Daher sind Erbfälle mit Anteilen an geschlossenen Fonds keine Seltenheit. Was geschieht jedoch mit einer Fondsbeteiligung im Todesfalle eines Anlegers?

mehr ...

Recht

Laufende Bestandsprüfungen keine Maklerpflicht

Makler sind nicht dazu verpflichtet turnusmäßige Gespräche mit ihren Kunden zu führen oder bei der Übernahme laufender Verträge in die Betreuung eine Risikoanalyse durchzuführen. Dies gilt jedenfalls, wenn kein konkreter Anlass vorliegt, so das OLG Frankfurt. Gastbeitrag von Jürgen Evers, Kanzlei Blanke Meier Evers Rechtsanwälte

mehr ...