Exportindustrie in Hochstimmung

Industrie blickt immer optimistischer auf den Außenhandel. Die deutschen Exporteure profitieren weiterhin vom niedrigen Eurokurs, wie das Münchener Ifo Institut ermittelt hat.

Die Ifo-Exporterwartungen sind im Februar auf 11,9 Saldenpunkte gestiegen, nach 9,5 im Januar.

Wesentlicher Treiber der Entwicklung war der Fahrzeugbau, wie das Institut mitteilt: „Die deutschen Automobilhersteller rechnen mit einem deutlichen Anziehen des Geschäfts. Hier scheint der gesunkene Ölpreis langsam zum Tragen zu kommen. Weiterhin gute Exportchancen rechnen sich auch die Unternehmen in der Chemischen Industrie, in der Metall-Erzeugung und -Bearbeitung und in der Elektrotechnik aus.“

Einen Dämpfer gab es jedoch im Maschinenbau, der den Jahreshöchststand vom Januar nicht halten konnte. Die Exporterwartungen liegen aber weiterhin über ihrem langfristigen Durchschnitt. (mr)

Foto: Shuttertsock

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