Neuer Fonds steuert extreme Risiken

Die Concord Investment Solution hat mit dem Concord low eVaR Global einen neuen, auf der Extremwerttheorie basierenden Mischfonds am Markt lanciert.

Rainer Ottemann: „Extreme Verlustperioden können langfristige Portfolio-Performance zerstören.“

Das zugrundeliegende Konzept werde bereits seit Jahren im Risikomanagement großer Finanzinstitute eingesetzt. Mit dem Fonds Concord low eVaR Global sei es erstmals in seiner Reinform im Asset Management umgesetzt. Damit erhielten Anleger Zugang zu einem System, das Anlageentscheidungen ausschließlich vom Risiko her trifft und auf diese Weise die größten Verluste ausschalte.

Große Bedrohungen bleiben oft unberücksichtigt

„Extreme Verlustperioden können die langfristige Performance eines Portfolios zerstören. Trotzdem wird die Gefahr extremer Kursrückschläge bei den gängigen Modellen zur Risikoabschätzung nicht berücksichtigt“, sagt Rainer Ottemann, Geschäftsführer der Concord Investment Solutions GmbH. So würden im Finanzbereich zwar kleine und mittlere Risiken hervorragend ausgeleuchtet und analysiert. Die großen Bedrohungen aber blieben unberücksichtigt, weil sie nur selten auftreten und mit den herkömmlichen Risikomanagementsystemen nicht greifbar seien.

„Ganz anders in der Naturkatastrophenforschung: hier ist es nicht entscheidend zu wissen, wann es nieselt oder schneit. Risiken wie Starkregen und Schneestürme stehen hier im Mittelpunkt“, so Ottemann. Dazu komme die Extremwerttheorie zum Einsatz, die die Berechnung extremer Risiken erlaubt.

Die Concord Investment Solutions GmbH mache Anlegern mit dem Concord low eVaR Global erstmals einen auf der Extremwertstatistik basierenden Investmentansatz in Form eines flexiblen Mischfonds verfügbar.

Abschwünge im Portfolio reduzieren

„Die Berechnung der Extremrisiken erlaubt es, die Drawdowns in einem Portfolio deutlich zu reduzieren“, sagt Ottemann. „Die Wahrscheinlichkeit für extreme Rückschläge werden für alle Anlageklassen, für Länder, Branchen und alle Einzeltitel berechnet. Indem nur die am wenigsten für extreme Rückschläge anfälligen Titel ins Portfolio kommen, wird das Rendite/Risiko-Verhältnis entscheidend verbessert.“ Vor allem führe das Verringern der Drawdowns nicht zu einem Renditeverlust in positiven Marktphasen. (fm)

Foto: Concord

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