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20. Februar 2015, 08:56
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Rohölpreise nach Rückschlag stabilisiert, Goldpreis fragil

Die Rohölpreise haben sich am Freitagmorgen von den Verlusten am Vortag etwas erholt. Nachdem die US- Lagerbestände am Donnerstag ein Rekordniveau erreicht hatten, richten sich die Hoffnungen nun auf Förderkürzungen zur Bewältigung des weltweiten Überangebots.

Oel-Plattform-abends-750 in Rohölpreise nach Rückschlag stabilisiert, Goldpreis fragil

Die Förderkürzungen in den USA dürften im laufenden Jahr dynamischer als erwartet vonstatten gehen.

Die US-Lagerbestände waren in der Woche zum 13. Februar mehr als doppelt so stark wie erwartet gestiegen. Die Energy Information Administration (EIA) hatte ein Plus von 7,72 Mrd. Barrel mitgeteilt, während von Bloomberg befragte Analysten lediglich mit einem Anstieg um drei Mio. Barrel gerechnet hatten.

Preisverfall nicht ohne Wirkung

Allerdings ist der Preisverfall nicht ohne Wirkung geblieben. Die Förderkürzungen in den USA dürften im laufenden Jahr dynamischer als erwartet vonstatten gehen, prognostiziert der Schieferölproduzent EOG Resources Inc.

“Die Lagerbestände belasten Rohöl,” stellte Phil Flynn, Analyst bei der Price Futures Group in Chicago, in einem Kommentar fest. Andereseits gebe es Meldungen über verstärkte Förder- und Investitionssenkungen.

Der Preis für das Barrel der Nordseesorte Brent zur Lieferung im April lag zuletzt mit 60,39 Dollar 0,3 Prozent im Plus. WTI zur Lieferung im März notierte mit 51,58 Dollar 0,8 Prozent höher.

“Genug Unsicherheit weltweit”

Gold tendierte wenig verändert. Die Feinunze notierte am Kassamarkt mit 1208,42 Dollar 0,1 Prozent höher. “Es gibt wohl genug Unsicherheit weltweit, um die Märkte zur Zurückhaltung zu zwingen und nach sicheren Häfen Ausschau zu halten” sagte David Lennox, Rohstoffanalyst bei den Fat Prophets in Sydney.

So ist es weiterhin unsicher, ob eine Einigung im Schuldenstreit mit Griechenland gelingen wird. Deutschlands Haltung beim Treffen der Euro-Arbeitsgruppe (EWG) am Donnerstag zum griechischen Vorschlag auf eine Verlängerung des Hilfsprogramms sei negativ gewesen, hatte ein Vertreter Griechenlands laut Kreisen gesagt.

Der technische Analyst Stephen Schneider von der WGZ Bank verwies unterdessen in einer Studie vom Donnerstag auf die eingetrübte Lage. Sollte das Edelmetall unter 1200 Dollar fallen, drohe ein Rückgang auf 1100 Dollar.

Quelle: Bloomberg

Foto: Shutterstock

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