9. November 2015, 12:13
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Die Tech-Tracker

Das waren die Zeiten, in denen Daytrading-Bücher und Titel wie “In sieben Jahren die erste Million” Höchstauflagen erreichten. Nun wissen wir, dass von 2000 bis 2003 eine scharfe Korrektur stattfand, weil im Nachhinein jedem klar war, dass es sich um eine Blase handelte, und diese im März 2000 geplatzt war.

Langfristiger Anlagehorizont

Natürlich ist es nicht ungewöhnlich, dass es an der Börse auf und ab geht; darum sollte man Aktieninvestments generell nur mit langfristigem Anlagehorizont tätigen. Aber auch wer diese Regel beherzigt hat, ist keineswegs fein raus.

Anleger, die gegen Ende der Dotcom-Blase in einen Technologie- oder Telemedienfonds eingestiegen sind, liegen jetzt – 15 Jahre später – immer noch meilenweit unter ihrem Einstiegspreis. Mit Fonds, die einen relativ engen regionalen oder branchenspezifischen Fokus haben, ist eben die Wahrscheinlichkeit, dass so etwas passiert, höher als bei breit anlegenden Fonds.

Auch global anlegende Aktienfonds haben in der Korrekturphase 2000 bis 2003 Verluste erlitten; auch das zeigt der Chart. Der Unterschied ist aber: Wer hier ausgerechnet zum ungünstigsten Zeitpunkt – im März 2000 – eingestiegen war, konnte immerhin im Sommer 2014 wieder ohne Verlust aussteigen und mittlerweile – im September 2015 – wird die Geduld der Langfrist-Anleger in global investierenden Aktienfonds sogar mit Gewinnen belohnt.

Dieser Vergleich unterstreicht nicht nur, dass Branchenfonds volatiler sind als breit ausgerichtete Fonds, sondern auch, dass die Technologiebranche ganz besonders prozyklisch ist.

Lesen Sie den vollständigen Artikel in der Cash.-Ausgabe 11/2015.

Autorin Barbara Baum ist freiberuflich als Finanzjournalistin tätig.

Foto: Franklin Templeton

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