22. Juli 2016, 13:26
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Assenagon optimiert Strategie für asiatischen Dividendenfonds

Der Manager des Fonds Assenagon Substanz verfügt zukünftig über noch mehr Auswahlmöglichkeiten und damit zusätzliche Renditechancen.

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Der Fonds Assenagon Substanz Asien investiert zukünftig auch in Australien.

Die Aufnahme Australiens ermöglicht eine breitere Diversifikation. Zudem bietet Australien ebenso wie die asiatischen Anlagemärkte des Fonds attraktive Dividendenrenditen. Um das erweiterte Anlageuniversum transparent zu machen, wird der Fonds zum 22. August 2016 in Assenagon Substanz Asien-Pazifik umbenannt.

Australien ist eng mit Asien verbunden

“Mit Australien ergänzen wir das Länderspektrum um eine führende Industrienation mit bester Bonitätsbewertung, die wirtschaftlich stark mit dem asiatischen Kontinent verbunden ist”, sagt Portfolio Manager Daniel Jakubowski, der den Fonds gemeinsam mit Dorian Ruffini verwaltet. “Die einzelnen Ländergewichte im Fonds verringern sich entsprechend und bieten Investoren den Vorteil einer noch effizienteren Risikostreuung”, ergänzt Ruffini.

Der Assenagon Substanz Asien wurde im März 2015 aufgelegt. Der Fonds investiert in dividendenstarke asiatische Aktien, um planbare regelmäßige Erträge zu erwirtschaften. Gleichzeitig wird das Kursänderungsrisiko des Aktienmarktes sowie der Wechselkurse durch den systematischen Einsatz von Optionen nachhaltig reduziert. Der Fonds strebt eine jährliche Ausschüttung von 4,5 Prozent des Nettoinventarwertes an, jeweils bezogen auf den 30. September des Vorjahres. Die bisher für die Investitionen ausgewählten Volkswirtschaften Hongkong, China, Japan, Singapur, Südkorea und Taiwan, die auch künftig zum Anlageuniversum gehören werden, zeichnen sich durch nachhaltige Innovationskraft, hohe Devisenreserven und eine ebenfalls hohe Marktkapitalisierung aus.

Zielmärkte gehören zu den größten Handelsnationen weltweit

Schon mit seinem bisherigen Anlageuniversum geht der Assenagon Substanz Asien über das klassische Schema von asiatischen Aktienfonds hinaus, die sich vielfach auf Asien ohne Japan beschränken. “Japan und Australien sind wirtschaftlich eng mit dem Rest Asiens verflochten”, sagt Jakubowski. “Daher ist es unserer Ansicht nach die logische Konsequenz, beide Länder in das Anlageuniversum einzubeziehen.” Die bisherigen sechs und künftig sieben Zielmärkte gehören zur Gruppe der 20 größten Handelsnationen weltweit.

“Zugleich bietet die Region ein Universum an Titeln, das eine langfristig erfolgreiche Dividendenstrategie ermöglicht”, sagt Ruffini. Die Mehrheit der Unternehmen, welche die Portfolio Manager regelmäßig analysieren, verfügt bei hoher Marktkapitalisierung über eine positive Ertragslage und finanziert Ausschüttungen aus dem Gewinn. “Zudem sind die entsprechenden Märkte im Vergleich zu Europa und den USA relativ günstig bewertet”, sagt Ruffini. (tr)

Foto: Shutterstock

 

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