Anzeige
30. Juni 2016, 14:17
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Börse Hamburg: Solide Umsätze im Fondshandel trotz Verunsicherung durch Brexit

Trotz zahlreicher Unsicherheiten an den internationalen Märkten aufgrund des Brexits handelten Anleger im Juni Fondsanteile im Volumen von rund 76 Millionen Euro und damit deutlich mehr als im Vormonat.

B Rse-Hamburg in Börse Hamburg: Solide Umsätze im Fondshandel trotz Verunsicherung durch Brexit

An der Börse in Hamburg werden Fonds rege gehandelt.

Insgesamt fällt die Bilanz für das erste Halbjahr im Fondshandel der Börse Hamburg positiv aus: Mit einem Handelsvolumen von rund 468 Millionen Euro waren von Anfang Januar bis Ende Juni trotz zwischenzeitlich sichtbarer Unruhe an den Märkten solide Umsätze zu verzeichnen.

Im Fokus der Anleger standen im Juni einmal mehr Offene Immobilienfonds (OIF). Acht Fonds unter den Top 10 nach Umsatz gehören dieser Asset-Klasse an.

Hohe Nachfrage bei Offenen Immobilienfonds

Der umsatzstärkste Fonds im Juni sowie im gesamten ersten Halbjahr 2016 war der CS Euroreal (WKN: 980500). Anleger handelten in diesem Fonds im Juni Anteile im Wert von 5,6 Millionen Euro. Auch Anteile am SEB ImmoInvest (WKN: 980230) waren mit einem Umsatz von 5,5 Millionen Euro stark gefragt. Passend zur diesjährigen Dividendensaison waren unter den Top 10 nach Umsatz zwei Dividenden-Fonds. Mit einem Monatsumsatz von 2,6 Millionen Euro belegt der DWS Top Dividende (WKN: 984811) Platz sieben und der Stuttgarter DividendenFonds (WKN: A1CXWP) mit 2,0 Millionen Euro Platz neun der Rangliste.

Edelmetalle gewinnen – ETFs auf europäische Blue Chips im Minus

Zweistellige Zuwächse konnten Anleger im Juni mit Fonds erzielen, die ihren Anlageschwerpunkt auf Edelmetalle setzen. So erzielte zum Beispiel der BlackRock World Gold Fund (WKN: 974119), der überwiegend in internationale Goldminen-Aktien investiert, eine Wertsteigerung von rund 24 Prozent. Unter den Top 10 nach Performance befinden sich fast ausschließlich Edelmetall-Titel. Hintergrund der steigenden Nachfrage ist die Sorge um Turbulenzen aufgrund des bevorstehenden Brexits. Der Brexit war es auch, der für Kursverluste bei ETFs sorgte, welche die Entwicklung des Euro Stoxx 50, der die 50 bedeutendsten Unternehmen der Eurozone beinhaltet, nachbilden. (tr)

Foto: Shutterstock

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 05/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Arbeitskraftabsicherung – Private Equity – Büroflächenmangel – Datenschutz

Rendite+ 1/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Marktreport Sachwertanlagen – Windkraft – Vermögensanlagen – Bitcoin & Co.

Ab dem 22. März im Handel.

Versicherungen

Insurtech Hepster bietet situative Versicherungen für Generation-Smartphone

Die Digitalisierung nimmt Einfluss auf immer mehr Lebensbereiche und Dienstleistungen. Mobile Endgeräte sind aus dem täglichen Leben nicht mehr wegzudenken.

mehr ...

Immobilien

Raus aus der Stadt: Immobilienkäufer suchen verstärkt im Umland

In den deutschen Metropolen ist bezahlbarer Wohnraum immer schwieriger zu finden. Immer mehr Immobilienkäufer weichen daher nach einer Analyse von Immowelt in die Speckgürtel aus, da dort die Preise noch niedriger sind. Am stärksten zeige sich diese Entwicklung in Berlin, Stuttgart und Frankfurt.

mehr ...

Investmentfonds

Deutlicher Konjunkturabschwung in 2019

Spätestens ab der zweiten Jahreshälfte 2018 wird die Weltwirtschaft langsamer wachsen, davon ist das Feri Institut überzeugt. Obwohl Deutschland eine Sonderstellung habe, komme es auch hier zum Abschwung. Warum sich die Konjunktur abkühlen wird:

mehr ...

Berater

EZB gewährt Deutscher Bank bei Postbank-Einlagen mehr Spielraum

Die Deutsche Bank hat bei der Integration ihrer Tochter Postbank in das Privat- und Firmenkundengeschäft des Konzerns ein Problem weniger. Die Bankenaufseher der Europäischen Zentralbank (EZB) gewährten Deutschlands größtem Geldhaus mehr Spielraum bei der Verwendung von Einlagen und Liquidität.

mehr ...

Sachwertanlagen

P&R-Insolvenzen: Fragen an die Bundesregierung

Die Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen hat eine kleine Anfrage zu Container- und Schiffsfinanzierungen an die Bundesregierung gestellt. Ein Teil der Fragen entfällt auf die Causa P&R.

mehr ...

Recht

Bürgschaften sind keine nachträglichen Anschaffungen

Wird ein Gesellschafter im Insolvenzverfahren als Bürge für Verbindlichkeiten der Gesellschaft in Anspruch genommen, so kann er dies nicht mehr als nachträgliche Anschaffungskosten werten und somit auch nicht mehr steuermindernd geltend machen. Dies entschied der Bundesfinanzhof (BFH) in einem aktuellen Urteil (Aktenzeichen: IX R 36/15). Gastbeitrag von Holger Witteler, Kanzlei Husemann, Eickhoff, Salmen & Partner

mehr ...