Anzeige
15. März 2016, 08:21
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

China: Keine Zeit zum Verweilen im Jahr des Affen

Das Jahr des Affen hat sich bis jetzt noch nicht positiv auf die chinesischen Aktienmärkte ausgewirkt; der MSCI China ist seit Jahresanfang um fünfzehn Prozent gefallen. Gastkommentar von Christopher Chu, Union Bancaire Privée

China-stock-dip in China: Keine Zeit zum Verweilen im Jahr des Affen

Das Jahr hat an den Börsen in China schwach begonnen.

Anlegersorgen um das globale, aber auch um das inländische Wirtschaftswachstum sind durch den schwachen Renminbi noch verstärkt worden – viele Marktteilnehmer fragen sich, ob China in der Lage ist, seine Reformbemühungen beizubehalten.

 Zentralbank sorgt für Schlagzeilen

Gouverneur Zhou Xiaochuan, der Leiter der chinesischen Zentralbank (People´s Bank of China / PBOC), hatte der Publikation Caixin Weekly ein Interview gegeben, das am 13. Februar 2016 veröffentlicht wurde. Normalerweise erhalten Zentralbanker, die ihre Vorgaben und Politik bestätigen, wenig Aufmerksamkeit. Dieser Artikel bewirkte allerdings das Gegenteil: Zhous Interview war der erste öffentliche Auftritt seit der Abwertung des Renminbi im August 2015.

Anleger hatten sich bereits gefragt, warum der Zentralbankchef in der Öffentlichkeit weitgehend unsichtbar blieb, und das zu einem Zeitpunkt, an dem die chinesische Währung um drei Prozent gegenüber dem US-Dollar abwertete und, als der Offshore-Markt für den Yuan mit einem Discount von zwei Prozent gegenüber dem Onshore-Markt gehandelt wurde. Ausländische Marktteilnehmer kamen von daher zunehmend zu der Überzeugung, dass die PBOC durch ihr Verhalten einen erheblichen Rückgang der Währung tolerieren würde.

 Die Interpretation der Anleger war wahrscheinlich auf das Kommunikationsverhalten Zhou  zurückzuführen: Nämlich, der PBOC-Überzeugung, dass der Renminbi keine größere Abwertung nötig hat, besonders, da der Yuan gegenüber einem Korb von Währungen ausrichtet ist und weniger so am US-Dollar. Diese Aussage ist seit der Abwertung der Währung im August 2015 konstant geblieben; genauso wie die Tatsache, dass der Renminbi, wie erwartet, in den Korb der globalen Reservewährungen des Internationalen Währungsfonds (IMF) mit aufgenommen wurde. Zhou sah von daher keinen Bedarf, diese beständige Nachricht noch einmal zu kommunizieren. Nach dem G20-Treffen vom 26. Februar in Shanghai hat die chinesische Regierung allerdings noch einmal öffentlich bestätigt, dass der  Renminbi nicht weiter abgewertet wird.

Seite zwei: Währungsreserven in China schrumpfen

Weiter lesen: 1 2

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 5/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Europäische Aktien – Schwellenländer – digitaler Wandel – Neue Vertriebsregeln

Ab dem 27. April im Handel.

Rendite+ 1/2017 "Sachwertanlagen"

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Hitliste der Produktanbieter – Top Five der Segmente – Immobilienmarkt

Versicherungen

Volkswohl Bund: Bläsing wird Nachfolger von Dr. Maas

Beim Dortmunder Versicherer Volkswohl Bund gibt es einen Wechsel in der Führungsspitze. Der Vorstandsvorsitzende Dr. Joachim Maas geht Ende April 2017 nach über 37 Jahren Tätigkeit in den Ruhestand. Mit Wirkung zum 1. Mai 2017 wird Dietmar Bläsing neuer Sprecher der Vorstände der Volkswohl Bund Versicherungen. 

mehr ...

Immobilien

Investitionen in Immobilien: Die globalen Trends

Das globale Investitionsvolumen in Immobilien wird 2017 trotz Angebotsmangels weiter steigen. Dadurch werden die Preise mittelfristig stabil bleiben. Cushman & Wakefield erwarten für das kommende Jahr mehr Dynamik.

mehr ...

Investmentfonds

Deutsche Bank holt Citigroup-Manager Moltke in den Vorstand

Der Aufsichtsrat der Deutschen Bank hat James von Moltke (48) zum neuen Finanzvorstand ernannt. Er war bisher Treasurer der amerikanischen Bank Citigroup und soll seinen Posten bei der Deutschen Bank im Juli dieses Jahres antreten.

mehr ...

Berater

Deutscher Bankenrettungsfonds schließt 2016 mit Gewinn ab

Der im Zuge der Finanzmarktkrise im Jahr 2008 geschaffene Finanzmarktstabilisierungsfonds (FMS), der von der Bundesanstalt für Finanzmarktstabilisierung (FMSA) verwaltet wird, schließt das Geschäftsjahr 2016 mit einem Jahresüberschuss in Höhe von 98,6 Millionen Euro ab.

mehr ...

Sachwertanlagen

HTB Gruppe bringt weiteren Immobilien-Zweitmarktfonds

Die Bremer HTB Gruppe startet ab sofort mit dem Vertrieb des neuen Immobilien-Zweitmarktfonds “HTB 8. Immobilien Portfolio”. Der alternative Investmentfonds (AIF) ist bereits der siebte Publikums-AIF von HTB.

mehr ...

Recht

ZIA fordert bei Crowdinvesting stärkeren Verbraucherschutz

Der ZIA bemängelt, dass Crowdinvesting durch die bisherige Regulierung privilegiert ist, auf Kosten des Verbraucherschutzes. Der Ausschuss fordert unter anderem eine Prospektpflicht. Diese Forderungen widersprechen den Ansichten des Bundesverband Crowdfunding.

mehr ...