Anzeige
12. Januar 2016, 10:45
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Chinas Börsen stabilisieren sich

Die Kurse an den asiatischen Aktienmärkten fallen weiter – mit einer wichtigen Ausnahme. Aber der japanische Leitindex legt den schlechtesten Jahresstart seiner Geschichte hin.

Chinas Börsen stabilisieren sich

In China, wo tags zuvor die kräftigsten Kursabschläge der Region verzeichnet wurden, schlossen die Börsen im Plus.

Die asiatischen Börsen haben am Dienstag überwiegend weiter nachgegeben. Die unsichere Wirtschaftslage in China und die stark unter Druck stehenden Ölpreisen ließen die Anleger weiterhin vorsichtig agieren. In China, wo tags zuvor die kräftigsten Kursabschläge der Region verzeichnet wurden, schlossen die Börsen dagegen im Plus.

Vor allem in Japan wurden hohe Verluste verbucht, nachdem die dortigen Aktienmärkte am Montag feiertagsbedingt geschlossen geblieben waren und die Anleger nun auf die hohen Kursverluste in China vom Vortag reagierten. In Tokio sackte der Nikkei-Index für 225 führende Werte um 479,00 Punkte oder 2,71 Prozent auf 17 218,96 Zähler – den tiefsten Schlussstand seit mehr als drei Monaten.

Beruhigung in China

Die vergangene Woche hatte der japanische Leitindex mit einem Verlust von 7 Prozent beendet und gab mit den aktuellen kräftigen Verlusten nun den sechsten Handelstag in Folge nach. Einen solch schlechten Jahresstart habe es in der Geschichte des Nikkei bislang nicht gegeben, hieß es am Markt. Der Shanghai Composite Index lag hingegen mit 0,2 Prozent leicht im Plus, während der Shenzhen Component Index um 0,8 Prozent zulegte. Der ChiNext für Technologiewerte, der dem amerikanischen Nasdaq ähnelt, stieg um 1,95 Prozent.

“Die Situation in China scheint sich etwas beruhigt zu haben”, kommentierte Analyst Dirk Gojny von der National-Bank in Essen. “Immerhin verlautete aus Kreisen der Zentralbank der Volksrepublik China, dass der Yuan gegenüber einem Währungskorb stabil gehalten werden solle, es aber durchaus größere Schwankungen der Währung gegenüber dem US-Dollar geben könne.” Der Yuan hatte vergangene Woche den niedrigsten Stand zum US-Dollar seit fünf Jahren erreicht, was für zusätzliche Verunsicherung am Aktienmarkt gesorgt hatte.

Der Hang-Seng-Index in Hongkong, an dem auch ausländische Investoren uneingeschränkt handeln können, beendete den Tag hingegen mit einem Abschlag von 0,89 Prozent auf 19 711,76 Punkte. In Australien fiel der Leitindex ASX 200 um weitere 0,14 Prozent auf 4925,13 Zähler. Hier büßten etwa die Aktien des weltgrößten Bergbaukonzerns BHP Billiton 3,5 Prozent ein und fielen auf ein Elfjahrestief. Der Sensex-Index in Mumbai (Indien) verlor zuletzt 0,74 Prozent auf 24 640,72 Punkte.

Quelle: dpa-AFX

Foto: Shutterstock

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 5/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Europäische Aktien – Schwellenländer – digitaler Wandel – Neue Vertriebsregeln

Ab dem 27. April im Handel.

Rendite+ 1/2017 "Sachwertanlagen"

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Hitliste der Produktanbieter – Top Five der Segmente – Immobilienmarkt

Versicherungen

R+V legt Wachtsumsprogramm auf

Die R+V-Versicherung legt ein umfassendes Wachstumsprogramm auf und will das Onlinegeschäft kräftig ausbauen. Bis zum 100-jährigen Firmenjubiläum im Jahr 2022 sollen die Beitragseinnahmen auf 20 Milliarden Euro steigen, kündigte der neue Vorstandschef Norbert Rollinger am Dienstag in Wiesbaden an.

mehr ...

Immobilien

Dr. Klein kooperiert mit Exporo und Zinsland

Die Dr. Klein Firmenkunden AG wird künftig mit den Crowdinvesting-Plattformen Exporo und Zinsland kooperieren. Die Kooperation soll Projektentwicklern helfen, möglichst viele Projekte gleichzeitig am Markt zu platzieren.

mehr ...

Investmentfonds

Neuberger Berman bleibt für Europa-Aktien optimistisch

Nach der ersten Runde der französischen Präsidentschaftswahl sind viele Investoren erleichtert. Auch Neuberger Berman sieht die Zukunft des alten Kontinents eher positiv. Dies liegt auch an den sich aufhellenden Konjunkturaussichten. Gastkommentar von Andrew Wilmont, Neuberger Berman

mehr ...

Berater

EZB: Extrem niedrige Zinsen und mehr Wettbewerb fördern Kreditvergabe

Die Nachfrage nach Bankkrediten in der Eurozone ist zuletzt weiter gestiegen, teilt die Europäische Zentralbank (EZB) mit. Extrem niedrige Zinsen und vielversprechende Aussichten für die weitere Entwicklung am Immobilienmarkt seien für die höhere Nachfrage verantwortlich.

mehr ...

Sachwertanlagen

Ernst Russ bündelt maritime Aktivitäten

Die Ernst Russ AG (vormals HCI Capital) bündelt die bisher in verschiedenen Konzerngesellschaften erbrachten Fonds- und Assetmanagementleistungen für sämtliche maritimen Investments unter dem Dach der neuen Ernst Russ Maritime Management GmbH & Co. KG (ERMM).

mehr ...

Recht

ZIA: Senkung der Grunderwerbsteuer wäre beste Eigenheimförderung

Der Zentrale Immobilien Ausschuss (ZIA) fordert, die Grunderwerbssteuer zu senken. Bei der Förderung von Wohneigentum sollte die Regierung nicht auf Zuschüsse sondern auf Steuersenkungen setzen.

mehr ...