22. Februar 2016, 08:01
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Credit Suisse begibt Ultra-Deep-Produkt mit 72 Prozent Risikopuffer auf den Euro Stoxx 50

Zu Jahresbeginn hat sich erneut gezeigt, dass es an den Aktienmärkten  in kurzer Zeit zu erheblichen Rückschlägen kommen kann. Vor diesem Hintergrund bevorzugen konservative Anleger Lösungen, die ein sehr hohes Maß an Sicherheit bieten. Mit dem „CS 2.5 Fix Kupon Express Ultra Deep auf den EURO STOXX 50 3/2016 bis 03/2021“ begibt die Credit Suisse nun ein entsprechendes Produkt.

Credit-Suisse 2 in Credit Suisse begibt Ultra-Deep-Produkt mit 72 Prozent Risikopuffer auf den Euro Stoxx 50

Zentrale der Credit Suisse in der Schweiz.

Denn das neue Zertifikat weist einen Risikopuffer von 72 Prozent des Basiswerts Euro Stoxx 50 auf. Vorbehaltlich einer vorzeitigen Schließung kann die Neuemission bis zum 17. März 2016, 14 Uhr, bei allen Banken und Sparkassen sowie über den Börsenhandelsplatz Frankfurt gezeichnet werden.

Der Nennwert je Zertifikat beträgt 100 Euro. Die Laufzeit liegt bei maximal fünf Jahren bis zum 24. März 2021. Während der Laufzeit erfolgt eine feste, jährliche Bonuszahlung in Höhe von 2,50 Euro je Zertifikat.

Die Chance auf eine vorzeitige Rückzahlung des Zertifikats zum Nennwert von 100 Euro zuzüglich des Bonus besteht jährlich. Dabei ist das Produkt mit fallenden Rückzahlungsschwellen (im Vergleich zum Startwert) von 100 Prozent (nach einem Jahr), 95 Prozent (nach zwei Jahren), 90 Prozent (nach drei Jahren), 80 Prozent (nach vier Jahren) und 80 Prozent zum Laufzeitende (nach fünf Jahren) ausgestattet.

Liegt der Euro Stoxx 50 im Vergleich zu seinem Startwert also zum oben beschriebenen Zeitpunkt auf oder über der jeweiligen Rückzahlungsschwelle, kommt es zu einer vorzeitigen Rückzahlung.

Barriere wurde niedrig gewählt

Für ein hohes Maß an Sicherheit sorgt vor allem eine Barriere des Euro Stoxx 50 von 28 Prozent seines Startwerts, die einem Risikopuffer von 72 Prozent entspricht. Wird die Barriere während der Laufzeit nicht verletzt, wird das Zertifikat stets zum Nennwert von 100 Prozent zurückgezahlt.

Ein Beispiel verdeutlicht den hohen Risikopuffer des Zertifikats: Bei einem aktuellen Stand des Euro Stoxx 50 von 2.936,32 Punkten (Kurs vom 18. Februar 2016) würde die 28-Prozent-Barriere für den Kapitalerhalt bei 822,17 Punkten liegen.

Wird die Barriere während der Laufzeit des Zertifikats mindestens einmal verletzt, erfolgt dennoch am Ende der Laufzeit eine Rückzahlung des Zertifikats zum Nennwert von 100 Euro zuzüglich Bonus, wenn der Euro Stoxx 50 am letzten Beobachtungstag auf oder über der Rückzahlungsschwelle von 80 Prozent seines Startwerts liegt.

Nur wenn nach einer Barriereverletzung der Euro Stoxx 50 am letzten Beobachtungstag unter 80 Prozent seines Startwerts liegt, erfolgt die Rückzahlung am Laufzeitende in Höhe der Wertentwicklung des Euro Stoxx 50 bezogen auf den Nennbetrag. Auch in diesem Fall erhält der Anleger die Bonuszahlung.

Der Emissionspreis des von der Credit Suisse AG, Zürich – handelnd durch die Niederlassung London – begebenen Zertifikats beträgt 100 Euro. Hinzu kommt ein Ausgabeaufschlag von bis zu 0,50 Euro. Die Notiz der Emission im Freiverkehr der Frankfurter Wertpapierbörse ist ab dem 24. März 2016 vorgesehen.

Bodo Gauer, Leiter Structured Retail Products Deutschland & Österreich, erläutert: „Die extrem tiefe Barriere von 28 Prozent des Startwerts beutet 72 Prozent Risikopuffer im Euro Stoxx 50 und bietet gerade auch konservativen Anlegern eine sinnvolle Absicherung.“ (tr)

Foto: Shutterstock

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Provinzial NordWest: Kerngesund und kraftvoll trotz Orkanschäden

Die Provinzial NordWest hat sich im vergangenen Geschäftsjahr 2018 erneut sehr erfolgreich als wachstums- und ertragsstarker Versicherungskonzern im Markt positioniert. Mit einem Anstieg der gebuchten Beitragseinnahmen um 3,4 % auf 3,46 Mrd. Euro wuchs der zweitgrößte öffentliche Versicherer deutlich über dem Marktdurchschnitt. Der Markt ist in der Schaden-, Unfall- und Lebensversicherung (inkl. Pensionskassen und Pensionsfonds) um 2,3 % gewachsen.

mehr ...

Immobilien

Wohnraummangel: Ohne Baugenehmigung entstehen keine Wohnungen

Nach den Daten des Statistischen Bundesamtes verfehlten die Genehmigungen im Wohnungsneubau von Januar bis März mit -3 % das Vorjahresniveau erkennbar. Während das Niveau bei den Ein- und Zweifamilienhäusern mit knapp 26.000 Wohnungen insgesamt gut gehalten wurde (+1 %), erreichten die Genehmigungen im Bereich der Mehrfamilienhäuser mit ca. 37.650 Wohneinheiten nicht das Vorjahresniveau (-4%). Was die Branchenverbände dazu sagen.

mehr ...

Investmentfonds

In maximal 5 Jahren zur Milliardengrenze: Beckers gründet Vermögensverwaltung

Der Berliner Seriengründer Jan Beckers expandiert ins Geschäft mit Aktienfonds und startet einen Vermögensverwalter. Das berichtet das Wirtschaftsmagazin ‘Capital’ in seiner jüngsten Ausgabe. Beckers, der hinter den Start-up-Inkubatoren Hitfox, Finleap und Heartbeat Labs steht, hat dafür den Portfolioverwalter BIT Capital gegründet, der bereits zwei Fonds aufgelegt hat.

mehr ...

Berater

Mitarbeiter mit Rabatten motivieren

Viele Firmen gewähren Mitarbeitern Rabatte auf eigene Waren und Dienstleistungen oder Produkte von Dritten. Damit solche Vergünstigungen steuerfrei bleiben, sollten Unternehmen die Vorgaben genau beachten und mögliche Fallstricke kennen. Ein Beitrag von Jennifer Telle, Kanzlei WWS Wirtz, Walter, Schmitz in Mönchengladbach

mehr ...

Sachwertanlagen

P&R: Insolvenzverwalter holt Immobilien vom Gründer zurück

Im Insolvenzverfahren über das Privatvermögen des Gründers des Container-Anbieters P&R wurde die erste Gläubigerversammlung abgehalten. Der Insolvenzverwalter konnte demnach Vermögenswerte sichern – wohl nur ein Tropfen auf den heißen Stein.

mehr ...

Recht

BVK: Provisionsdeckel frühestens ab März 2020

Der von der Großen Koalition geplante Provisionsdeckel in der Lebensversicherung wird in diesem Jahr nicht mehr in Gesetzesform gegossen. Michael H. Heinz, Präsident des Bundesverbands deutscher Versicherungskaufleute (BVK), geht davon aus, dass das Gesetzesvorhaben nicht vor März 2020 umgesetzt wird. Das teilte er in einer Pressekonferenz des BVK in Kassel mit.

mehr ...