29. März 2016, 09:23
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Deutsche Bank will bei Stellenabbau ohne betriebsbedingte Kündigungen auskommen

Die Deutsche Bank will beim Abbau der geplanten 4.000 Stellen in Deutschland auf betriebsbedingte Kündigungen verzichten. “Unser Ziel ist es, den Arbeitsplatzabbau so sozialverträglich wie möglich zu gestalten”, sagte Privatkundenvorstand Christian Sewing dem “Handelsblatt”.

Shutterstock Dbk in Deutsche Bank will bei Stellenabbau ohne betriebsbedingte Kündigungen auskommen

Die Deutsche Bank will ihre Belegschaft verkleinern.

Das habe die Bank auch in der Vergangenheit immer so gehalten. Er fügte hinzu: “Ich bin zuversichtlich, dass uns das auch diesmal gelingt.”

Die Deutsche Bank will bis Ende 2017 knapp ein Drittel ihrer Filialen in Deutschland schließen. Der Großteil der etwa 4.000 Stellen entfällt auf das Privat- und Firmenkundengeschäft, das Sewing verantwortet. Konzernchef John Cryan hält trotz des größten Verlustes der Unternehmensgeschichte an dem geplanten Radikalumbau fest. 2016 soll der Höhepunkt der Sanierung werden. Mit der Verkleinerung ihres eigenen Filialnetzes in Deutschland will die Deutsche Bank im dritten Quartal beginnen.

Mit Blick auf das Immobilienkreditgeschäft sagte Sewing der Zeitung, die Bank wolle sich künftig stärker zurückhalten. Die großen Wachstumsraten der vergangenen Jahre würden nicht mehr angestrebt. Die Bank wolle Hypothekenkredite vorwiegend an solche Kunden geben, mit denen sie eventuell auch noch andere Geschäfte abschließen könne. „Aber wenn es bei den geringen Margen das einzige Produkt für den Kunden ist, lässt sich das mit Blick auf die anspruchsvolleren Kapitalregeln nur schwer begründen”, sagte Sewing.

Quelle: dpa-Afx/tr

Foto: Shutterstock

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Heil bei Grundrente kompromissbereit: Wir sind lösungsorientiert

Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) hat sich im Koalitionsstreit um die Einführung einer Grundrente kompromissbereit gezeigt. “Wir sind lösungsorientiert”, sagte er am Montag vor einer Sitzung des SPD-Parteipräsidiums in Berlin.

mehr ...

Immobilien

Wohn- und Mietenpaket der GroKo: Gute Zeichen für den Wohnungsbau, schlechte Zeichen im Mietrecht

Der beschlossene Wohnpakt trifft nicht überall auf Zustimmung auch der Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e.V. (GdW) äußert sich eher kritisch. Was Axel Gedaschko, Präsident des Spitzenverbandes der Wohnungswirtschaft GdW, trifft.

mehr ...

Investmentfonds

China: Wirtschaft wächst langsamer, Aktienauswahl ist Trumpf

Das Wirtschaftswachstum in China ist im zweiten Quartal 2019 auf 6,2 Prozent gefallen, den niedrigsten Wert seit beinahe dreißig Jahren. Die Regierung versucht, mit zahlreichen stimulierenden Maßnahmen einer weiteren Abschwächung zuvorzukommen – insbesondere angesichts des Handelskonflikts mit den USA. Aber auch in diesem schwierigen Umfeld bieten sich am chinesischen Aktienmarkt einige interessante Anlagechancen.

mehr ...

Berater

Digitaler Wandel: „Reflexion ist eine fantastische menschliche Eigenschaft“

Die Transformation beherrscht die Schlagzeilen der Wirtschaftspresse. Willkommen in disruptiven Zeiten – dass das so ist, belegen nicht nur die Titel auf den Bestseller-Listen. Während Newcomer und Startups auf den Startblöcken stehen, um ganze Branchen umzuwerfen, werden viele etablierte Unternehmen zunehmend unruhig. Ein Gespräch mit Reza Razavi, Senior Manager Culture and Transformation bei BMW Group, Teil von Club 55 (European Experts of Marketing and Sales).

mehr ...

Sachwertanlagen

AEW erwirbt Wohnportfolio in Helsinki und Espoo für deutsches Individualmandat

Mit dem Erwerb von zwei modernen Apartmenthäusern in der Metropolregion Helsinki erweitert AEW seinen Wohnbestand in Richtung Finnland. Die knapp 90 vollvermieteten Einheiten verteilen sich dabei auf ein Objekt im stark wachsenden Teilmarkt von Jätkäsaari – im westlichen Teil der Innenstadt von Helsinki – sowie eine Liegenschaft im angrenzenden Espoo (Matinkyla).

mehr ...

Recht

Fliegende Dachziegel – Gebäudeeigentümer musste für Sturmschäden haften

Eigentümer einer Immobilie müssen ihr Objekt so absichern, dass es auch erhebliche Sturmstärken aushalten kann, ohne gleich die Allgemeinheit zu gefährden. Wenn sich bei einem Sturm bis zur Stärke 13 Dachziegel lösen und auf die Straße fallen, dann spricht zumindest der Anscheinsbeweis für einen mangelhaften Unterhalt des Gebäudes.

mehr ...