Fed: Briten-Referendum macht Geldpolitik schwieriger

Ein Mitglied der US-Notenbank Fed sieht in dem Referendum der Briten über einen EU-Austritt Auswirkungen für die Geldpolitik in den USA.

Der Sitz des Asset Managers Schroders liegt in London.
City of London: Der Volksentscheid in UK entscheidet über Wohl und Wehe der Finanzmärkte.

Das Risiko eines möglichen EU-Austritts (Brexit) sorge für Unsicherheit, sagte Charles Evans am Freitag vor Journalisten in London. Nach Einschätzung des Präsidenten der regionalen Notenbank von Chicago erschwert dies die geldpolitischen Entscheidungen.

Die Fed wird am 15. Juni über die weitere Entwicklung der Leitzinsen entscheiden und damit wenige Tage vor der Volksentscheidung der Briten über den Verbleib in der Europäischen Union am 23. Juni. Zuletzt wurde die Wahrscheinlichkeit für eine US-Zinserhöhung im Juni wieder etwas geringer eingeschätzt. Zuvor hatten amerikanische Währungshüter signalisiert, dass eine schnelle Zinserhöhung im Juni grundsätzlich möglich sei. (dpa-AFX)

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Foto: Shutterstock

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