Merkel: G7 einig über Ankurbelung der Konjunktur

Die sieben großen Industrienationen haben sich nach den Worten von Kanzlerin Angela Merkel auf eine gemeinsame Linie zur Ankurbelung der Wirtschaft geeinigt.

Bundeskanzlerin Angela Merkel erwartet keine komplette Reformliste bei Tsipras-Besuch.
Bundeskanzlerin Angela Merkel will die Gespraeche über TTIP noch vor Ende der Amtszeit von US-Praesident Barack Obama abschließen.

Auf dem Gipfel im japanischen Ise-Shima sagte die Kanzlerin am Donnerstag vor Journalisten: „Die Welt hat ein gewisses stabiles Wachstum, aber es gibt Schwächen, insbesondere bei den Schwellenländern und es gibt eine ganze Reihe von Risiken.“
Die G7 hätten Japan deswegen zugestimmt, „eine gemeinsame ökonomische Initiative zu verabschieden“. Dabei gehe es auch darum, geldpolitische Maßnahmen zu ergreifen.

Ball liegt bei der Politik

Doch seien die Möglichkeiten begrenzt: „Ich glaube, hier kann man nicht sehr viel mehr tun – bei aller Wahrung der Unabhängigkeit der Notenbank.“ Damit liege die Verantwortung bei den Politikern, sich etwa über Strukturreformen und die Digitalisierung der Wirtschaft zu bemühen, Wachstum zu schaffen, sagte Merkel. „Ich glaube, dass wir ein gutes Kommuniqué zustandebekommen, das auch akzeptiert, dass es eine Balance geben muss aus allen Maßnahmen, zu denen auch Konjunkturmaßnahmen gehören.“

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Nach ihren Angaben haben sich die G7 auch gegen Protektionismus und für den baldigen Abschluss der Verhandlungen über die Freihandelsabkommen ausgesprochen. Merkel hofft, dass das transatlantische Abkommen (TTIP) mit den USA noch während der Amtszeit von US-Präsident Barack Obama bis Ende des Jahres unter Dach und Fach gebracht wird. (dpa-AFX)

Foto: Shutterstock

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