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22. Juli 2016, 13:55
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Union Bancaire Privée steigert Nettogewinn um 13 Prozent

Bei der Union Bancaire ist der Nettogewinn und das verwaltete Kundenvermögen im ersten Halbjahr deutlich gestiegen. Damit konnte die Gesellschaft die jüngsten Marktturbulenzen mehr als nur gut meistern.

Schweizer-franken in Union Bancaire Privée steigert Nettogewinn um 13 Prozent

Die Gesellschaft Union Bancaire Privée verzeichnet einen ordentlichen Gewinnsprung

Die im Oktober 2015 begonnene Kundenübernahme von Coutts International hat sich sehr positiv und erfolgreich auf die Erträge ausgewirkt, die um 77 Millionen CHF auf 453 Millionen CHF per Ende Juni 2016 gestiegen sind. Gegenüber dem Vorjahresergebnis von 376 Millionen  entsprach dies einem Anstieg um 20 Prozent.

Die Betriebsausgaben fielen mit 294,5 Millionen CHF um 18 Prozent höher aus als Ende Juni 2015 (249,1 Millionen CHF). Grund dafür waren in erster Linie Kosten hinsichtlich der Integration von Coutts International.

Kosten-Ertrags-Verhältnis verbessert sich

Das Betriebsergebnis lag bei 110,5 Millionen CHF; das entspricht einem Anstieg von 21,7 Prozent gegenüber dem Vorjahresbetrag von 90,8 Millionen CHF. Der Reingewinn erhöhte sich auf 90 Millionen CHF. Das Kosten-Ertrags-Verhältnis (nach Abschreibungen und Rückstellungen) verbesserte sich ebenfalls und lag per Ende Juni 2016 bei 65 Prozent.

Die verwalteten Kundengelder stiegen zwischen Ende Dezember 2015 und Ende Juni 2016 von 110 Milliarden CHF auf 113,5 Milliarden CHF. Die Übertragung der Kundenvermögen aus der Kundenübernahme von Coutts Asien im April dieses Jahres in Höhe von  8,2 Milliarden CHF konnte die negativen Wechselkurseffekte (-1,6 Milliarden CHF), die Abflüsse im Asset Management und den Abgang von Privatkunden im Zusammenhang mit dem laufenden Steuerregulierungsprogramm (insgesamt 2,6 Milliarden CHF) vollumfänglich auffangen.

Unverändert robuste Finanzbasis

Die Eigenmittelausstattung (Tier 1) nach der Coutts-Übernahme lag bei 22,3 Prozent. Dieser Wert, der den von Basel III und der Finma vorgeschriebenen Mindestsatz deutlich übertrifft, belegt die solide Finanzbasis der UBP Gruppe. Die Bilanzsumme betrug 28,66 Milliarden CHF, woraus sich eine Mindestliquiditätsquote von 273,1 Prozent ableiten lässt.

„Die Übernahme des internationalen Private-Banking-Geschäfts von Coutts beginnt erste Früchte zu tragen, wie die Steigerung von Ertrag und verwalteten Kundengeldern veranschaulicht. Zusammen mit einer guten Kostenkontrolle konnten wir dadurch unsere Rentabilität in einem schwierigen, von Ungewissheit und Volatilität geprägten Finanzmarktumfeld verbessern“, erläuterte Guy de Picciotto, CEO der UBP. (tr)

Foto: Shutterstock

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