15. Dezember 2016, 14:13
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Weitere Bedenken der EU gegen Börsenfusion

Auf dem Weg zur Fusion zwischen der deutschen und der britischen Börse gilt es noch einige Steine aus dem Weg zu räumen.

B Rse-FRankfurt750 in Weitere Bedenken der EU gegen Börsenfusion

An der Frankfurter Börse wird der Xetra-Handel von WisdomTree Produkten aufgenommen.

Die Deutsche Börse und die London Stock Exchange haben noch nicht alle Bedenken der EU-Kommission gegen ihren Zusammenschluss ausräumen können. Die Zahl der Bedenken sei jedoch “geringer” geworden, erklärte die Deutsche Börse am Mittwochabend unter Verweis auf ein entsprechendes Schreiben der Wettbewerbshüter. Man werde darauf eingehen und den “konstruktiven Austausch mit der Europäischen Kommission fortsetzen”.

Einwände der EU

Die EU-Kommission hatte Ende September Einwände gegen den Zusammenschluss geäußert und eine zweite, vertiefte Phase der Prüfung eingeleitet. Daraufhin hatten die Unternehmen Zugeständnisse gemacht. Die Londoner Börse bot an, das französische Clearinggeschäft abzugeben. “Dieser Prozess schreitet gut voran”, erklärten die Börsenbetreiber.

Brexit spielt bei Fusionsprüfung keine Rolle

Die beiden Konzerne hatten im März angekündigt, sich zum mit Abstand größten europäischen Börsenbetreiber zusammenzuschließen. Als rechtlicher Sitz der Superbörse ist bislang London vorgesehen. Dagegen gibt es auch wegen der Brexit-Entscheidung vor allem in Frankfurt Widerstand. Allerdings hatte EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager zuletzt betont, dass mögliche Auswirkungen eines britischen EU-Austritts bei der Fusionsprüfung keine Rolle spielen würden. (dpa-AFX)

Foto: Shutterstock

Ihre Meinung



 

Versicherungen

GKV: Kassen laufen Sturm gegen Spahn-Pläne

Die von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) vorgesehenen Änderungen bei der Organisation der Kassen stoßen auf vehementen Widerstand bei den gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV).

mehr ...

Immobilien

Baufinanzierung: Immer höhere Darlehen

Die hohen Preise für Objekte an den deutschen Immobilienmärkten treiben auch die Darlehenssummen stetig weiter nach oben. Michael Neumann, Vorstand der Dr. Klein Privatkunden AG, berichtet über aktuelle Entwicklungen bei den Baufinanzierungen.

mehr ...

Investmentfonds

Biotechnologie: “Ungebremste Innovationskraft”

Welches sind die größten Risiken bei einer Investition in Biotechnologie und was sollten Anleger beachten? Darüber hat Cash. mit Dr. Ivo Staijen, CFA gesprochen, Manager des HBM Global Biotechnology Fund.

mehr ...

Berater

Wirecard: Softbank als neuer Partner in Fernost

Der Zahlungsabwickler kann nach Berichten über umstrittene Bilanzierungspraktiken gute Nachrichten verkünden: Der Tech-Konzern Softbank investiert 900 Millionen Euro in Wirecard. Er soll den Dax-Kozern als Partner in Fernost unterstützen.

mehr ...

Sachwertanlagen

BaFin untersagt Direktinvestments in Paraguay

Die Finanzaufsicht BaFin hat drei Angebote von Vermögensanlagen in Deutschland über den Kauf, die Pflege sowie die Verwertung von Edelholzbäumen untersagt. Anbieter ist die NoblewoodGroup.

mehr ...

Recht

WhatsApp-Party-Einladung kann teuer werden

Bereits zum zweiten Mal hatte ein Jugendlicher per WhatsApp zu einer großen Grillparty aufgerufen. Leider spielte die Polizei da nicht mit und unterband die Veranstaltung auf einem Grillplatz im Landkreis Heilbronn. Zudem kündigte die Beamten an, den finanziellen Aufwand für ihren aufwändigen Einsatz dieses Mal in Rechnung zu stellen. Für die Eltern dürfte der Spaß teuer werden, denn die Privathaftpflicht zahlt nicht.

mehr ...