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31. Mai 2017, 11:15
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Deutsche Investoren meiden Risiko-Anlagen

Der Vermögensverwalter Legg Mason hat im Rahmen seiner Global Investor Survey unter anderem 900 deutsche Investoren zu ihrem Anlageverhalten befragt. Einmal mehr heben sich Anleger hierzulande deutlich von jenen anderer Länder ab.

Dahmann-Legg-Mason in Deutsche Investoren meiden Risiko-Anlagen

Klaus Dahmann, Legg Mason

Eine Mehrheit von 55 Prozent der Deutschen bereut seine Anlageentscheidungen nicht. Ein Wert, der in keinem anderen der 17 einbezogenen Länder erreicht wird. Global bereuen lediglich 32 Prozent der Befragten keine ihrer Anlageentscheidungen. Der Rest ärgert sich beispielsweise über ein falsches Markttiming (17 Prozent), verpasste Chancen am Aktienmarkt (16 Prozent) oder eine zu geringe Diversifikation (12 Prozent).

Es gibt aber noch einen weiteren Aspekt, bei dem sich die befragten Anleger in Deutschland stark abheben: ihre Risikobereitschaft. “Weltweit, das zeigt unsere aktuelle Studie, scheinen Anleger langsam zu verstehen, dass in Zeiten mit einem risikolosen Zins von Null die logische Konsequenz für Anleger auf Renditesuche darin bestehen muss, den nächsten Schritt auf der Risikoleiter jenseits der sicheren Häfen zu nehmen”, kommentiert Klaus Dahmann, Niederlassungsleiter und Country Head Deutschland & Österreich bei Legg Mason, die Ergebnisse der Global Investor Survey.

37 Prozent der weltweit befragten Anleger sind daher bereit, 2017 höhere Risiken einzugehen, immerhin acht Prozent davon wollen sogar deutlich höhere Risiken auf sich nehmen. In Deutschland sieht das Bild hingegen ganz anders aus. Hier sind lediglich 15 Prozent der Anleger bereit, das Risiko im Portfolio zu erhöhen, und nur zwei Prozent davon würden deutlich höhere Risiken eingehen. “Interessant ist, dass die befragten Investoren in Deutschland trotz ihrer konservativen Herangehensweise am zufriedensten mit ihrer Geldanlage sind. Das zeigt, dass man sich hierzulande sehr bewusst für diese vorsichtige Haltung entscheidet”, glaubt der Deutschland-Chef von Legg Mason. Und das bestätigt auch die Studie: 78 Prozent der deutschen Anleger beschreiben sich als konservative oder etwas konservative Investoren.

Seite zwei: Risikoaversion tief in der Gesellschaft verwurzelt

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