9. November 2017, 07:29
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Frankfurt-Trust und Oddo BHF Asset Management verschmelzen

Die Vermögensverwaltungsgesellschaften Frankfurt-Trust und Oddo BHF Asset Management fusionieren, beide Gesellschaften gehören zur Oddo BHF Gruppe. Für die Kunden soll die Kooperation nach Aussage der Gesellschaften von Vorteil sein.

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Frankfurt-Trust und Oddo BHF AM fusionieren und werden zukünftig unter dem Namen Oddo BHF AM firmieren.

Die Oddo BHF Gruppe führt Ihre beiden deutschen Vermögensverwaltungsgesellschaften Frankfurt-Trust und Oddo BHF Asset Management zusammen. Oddo BHF verwaltet in Deutschland und Frankreich gemeinsam ein Vermögen von über 61 Milliarden Euro.

Ziel der Verschmelzung ist nach Aussage des Unternehmens, die Kapazitäten im Asset Management in Deutschland zu erweitern und die Expertise beider Gesellschaften zu stärken. Nicolas Chaput, Global CEO von Oddo BHF AM, erhofft sich durch die Fusion die Möglichkeit, bestehende Produkte zu optimieren und neue Lösungen entwickeln zu können

Auf konsolidierter Basis entfallen 70 Prozent des verwalteten Vermögens auf institutionelle Kunden, 30 Prozent auf Vertriebspartner. 68 Prozent der Kunden von Oddo BHF AM stammen aus Deutschland, 26 Prozent aus Frankreich und fünf Prozent aus Italien, der Schweiz, Spanien, dem Nahen Osten, Skandinavien, Asien und Lateinamerika. In der Kundenbetreuung ändere sich sowohl für institutionelle als auch für Wholesale-Kunden in Deutschland nichts; ihre Ansprechpartner blieben unverändert.

Richtiger Schritt für Kunden

Unter der einheitlichen Marke Oddo BHF AM werde die Vermögensverwaltungssparte der ODDO BHF Gruppe mit Investmentzentren in Düsseldorf, Frankfurt und Paris und an weiteren Standorten in Luxemburg, Mailand, Genf, Stockholm, Madrid und Abu Dhabi vertreten sein.

Karl Stäcker, Sprecher der Geschäftsführung der Frankfurt-Trust Investment-Gesellschaft sagt: “Wir freuen uns, ein Teil von Oddo BHF Asset Management zu werden. Wir halten diesen Zusammenschluss für einen guten und richtigen Schritt für unsere Kunden.”

Die Entscheidung gelte vorbehaltlich des Einverständnisses der BaFin und der Beratungen mit dem Betriebsrat. Der Zusammenschluss werde voraussichtlich in der ersten Jahreshälfte 2018 erfolgen. (kl)

Foto: Shutterstock

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