13. Juli 2017, 11:56
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Rentenfonds überholen Mischfonds

Investmentfonds flossen im Mai 2017 netto 19 Milliarden Euro zu, 0,6 Milliarden mehr als im Vormonat. Davon entfallen 10,9 Milliarden Euro auf offene Spezialfonds, 7,8 Milliarden Euro auf offene Publikumsfonds und 0,3 Milliarden Euro auf geschlossene Fonds. Aus freien Mandaten zogen institutionelle Anleger 1,3 Milliarden Euro ab. Speziell Rentenfonds waren gefragt.

Geldvermoegen in Rentenfonds überholen Mischfonds

Die Fondsbranche verzeichnet zuletzt starke Mittelzuflüsse.

Im Mai führen Rentenfonds mit Zuflüssen von 3,5 Milliarden Euro die Absatzliste der Publikumsfonds an. Allein Rentenfonds, die in Euro- Anleihen mit kurzer Restlaufzeit anlegen, sammelten 1,6 Milliarden Euro ein. Rentenfonds verwalten insgesamt ein Vermögen von 202,3 Milliarden Euro. Platz zwei auf der Absatzliste belegen Mischfonds mit 3,1 Milliarden Euro. Davon entfallen 1,7 Milliarden Euro auf Fonds, die zu gleichen Teilen in Aktien und Anleihen anlegen. Das Gesamtvermögen der Mischfonds beträgt 247,4 Milliarden Euro. Aktienfonds flossen im Mai netto 1,3 Milliarden Euro zu. Sie sind mit 373,3 Milliarden Euro unverändert die volumengrößte Gruppe.

Immobilienfonds: Weniger Büro, mehr Handel und Gastronomie

Die Fondsgesellschaften verwalteten Ende Mai ein Netto-Vermögen in Immobilienfonds von 161,5 Milliarden Euro. Davon entfallen 88,4 Milliarden Euro auf offene Publikumsfonds, 70,6 Milliarden Euro auf offene Spezialfonds, 1,4 Milliarden Euro auf geschlossene Publikumsfonds und 1,1 Milliarden Euro auf geschlossene Spezialfonds. Eine Auswertung der offenen Immobilienfonds zeigt, dass Spezialfonds und Publikumsfonds den Anteil von Büro und Praxisräumen in den letzten beiden Jahren reduziert und dafür mehr auf Handel und Gastronomie gesetzt haben. Bei den Publikumsfonds liegt mit 57 Prozent weiterhin der Schwerpunkt auf Büro und Praxis, gefolgt von Handel und Gastronomie mit 25 Prozent. Auf dem dritten Platz liegen Hotels. Ihr Anteil stieg von vier auf sieben Prozent. Bei den Spezialfonds entfallen 38 Prozent auf Büro und Praxis sowie 30 Prozent auf Handel und Gastronomie. Wohnimmobilien haben ihren Anteil von sechs auf neun Prozent ausgebaut. (fm)

Foto: Shutterstock

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