Anzeige
Anzeige
14. Dezember 2017, 12:17
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Robin verwaltet Portfolios für Kleinanleger

Die Deutsche Bank bietet mit Robin die digitale Vermögensverwaltung für Kleinanleger an. Das Angebot ist kein reiner Robo-Advisor, die Algorithmen basieren unter anderem auf der Marktmeinung des Chefanlagestrategen Ulrich Stephan.

MarkusPertlwieser Casual Front Highres-Kopie in Robin verwaltet Portfolios für Kleinanleger

Markus Pertlwieser: “Dank der Digitalisierung können wir die Vermögensverwaltung nun auch für kleinere Depots anbieten.”

Seit Ende November können Kunden der Deutschen Bank ihr Geld über Robin in Exchange Traded Funds (ETFs) anlegen. Robin ist ein Robo-Advisor der mit Algorithmen arbeitet, die von der Deutschen Bank entwickelt wurden.

Robo-Advisor gibt es von sehr menschlich zu rein quantitativ. Wir sind in der Mitte und das halte ich für wichtig”, sagte Ulrich Stephan, Chefanlagestratege für Privat- und Firmenkunden der Deutschen Bank, bei der Vorstellung von Robin vor Vertretern der Presse.

Marktmeinung beeinflusst Ertragsvektor

Eröffnen Kunden ein Konto bei Robin müssen sie zunächst Informationen zum Einkommen, monatlichen Ausgaben, Verpflichtungen und Vorkenntnissen angeben sowie ihren Anlagehorizont und ihre Risikobereitschaft bestimmen. Der Kunde gibt an, wie viel Prozent seiner Anlage er maximal bereit ist zu verlieren. Daraus ergibt sich ein Value at Risk zwischen fünf und 20 Prozent, woraus sich wiederum 16 verschiedene Risikomodelle ergeben.

Aus dem Value at Risk ergibt sich ebenfalls ein Ertragsvektor und ein passender Risikovektor. “Die Marktmeinung der Deutschen Bank fließt in die Berechnung des Ertragsvektors ein, der wiederum den Algorithmus beeinflusst”, sagt Stephan, der für die Marktmeinung verantwortlich ist.

Der Algorithmus bestimmt die Auswahl und Gewichtung der ETFs im Portfolio. Dieser Prozess ist einer laufenden Optimierung unterzogen und wird mindestens alle vier Wochen an die veränderte Marktmeinung und Datenlage angepasst.

Erweiterungen geplant

Das Geld wird in ETFs der Anbieter DB xtrackers, Blackrock, UBS und Comstage investiert, mit weiteren Anbietern ist die Deutsche Bank nach eigenen Angaben im Gespräch. Ebenso sollten andere Anlageinstrumente hinzukommen.

Robin wird ab einer Mindestanlagesumme von 5.000 Euro angeboten und kostet, je nach Anlagesumme, pauschal 0,8 bis ein Prozent. “Dank der Digitalisierung können wir die Vermögensverwaltung nun auch für kleinere Depots anbieten”, sagt Markus Pertlwieser, Digitalchef des Privat- und Firmenkundengeschäfts der Deutschen Bank.

Zunächst ist Robin über die Online-Investment-Plattform Maxblue verfügbar, im Laufe des Jahres 2018 auch über die Website der Deutschen Bank. Als Baustein in der Beratung der Filiale ist Robin bisher nur geplant. Für weitere Erweiterungen gibt es noch keinen Zeitplan, diese sollen sich auch aus dem Feedback der Kunden ergeben.(kl)

Foto: Deutsche Bank

 

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 12/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Goldfonds – Rock’n’Roll – Fondspolicen – Nachrangdarlehen

Ab dem 22. November im Handel.

Cash. 11/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Megatrend Demografie – Indizes – Naturgefahren – Maklerpools

Versicherungen

Streit um Zugang zu psychotherapeutischer Behandlung

Kurz vor der Beratung eines Gesetzes für eine bessere Patientenversorgung gibt es Streit um den Zugang von Versicherten zu psychotherapeutischer Behandlung. Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) plant neue Regelungen in dem Bereich.

mehr ...

Immobilien

Was die Generation Z über die eigenen vier Wände denkt

Für die sogenannte Generation Z spielt das Thema Sicherheit eine große Rolle, so die Bausparkasse Schwäbisch Hall. Sie hat zusammengefasst, welche Kritierien jungen Menschen beim Thema Wohnen und Geldanlage wichtig sind.

mehr ...

Investmentfonds

Hypo Vereinsbank und FC Bayern führen Apple Pay ein

Ab heute bietet die Hypo Vereinsbank ihren Kunden Apple Pay an. Damit wird mobiles Bezahlen für Kunden nicht nur einfach und sicher, sondern auch schnell und bequem.
 Der FC Bayern führt das System ab sofort auch in der Allianz Arena ein.

mehr ...

Berater

Betriebliche Hinterbliebenenrente darf gekürzt werden

Sieht eine Versorgungsregelung vor, dass die Hinterbliebenenversorgung eines jüngeren hinterbliebenen Ehepartners für jedes volle über zehn Jahre hinausgehende Jahr des Altersunterschieds der Ehegatten um fünf Prozent gekürzt wird, liegt darin keine gegen das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) verstoßende Diskriminierung wegen des Alters. Dies hat das Bundesarbeitsgericht (BAG) jetzt entschieden (3 AZR 400/17).

mehr ...

Sachwertanlagen

HEP bringt Solarfonds mit internationalem Fokus

Die HEP Kapitalverwaltung AG aus Güglingen (bei Heilbronn) hat den Vertrieb des neuen Alternativen Investment Fonds (AIF) „HEP – Solar Portfolio 1 GmbH & Co. geschlossene Investment KG“ gestartet.

mehr ...

Recht

Mieterhöhung wegen selbst bezahlter Einbauküche?

Bei Mieterhöhungen ziehen Vermieter meist den örtlichen Mietspiegel als Vergleichsmaßstab heran. Der Mietspiegel bewertet die Wohnungen unter anderem nach ihrer Ausstattung. Doch wie wird die Miethöhe beeinflusst, wenn der Mieter teure Ausstattungen wie eine Einbauküche selbst bezahlt hat? Das hat unlängst der Bundesgerichtshof entschieden.

mehr ...