Geopolitische Risiken sind wieder gestiegen

„Geopolitische Risiken sind auf dem Radar der Marktteilnehmer zurück“, schreibt das Blackrock Investment Institute in einem Kommentar zu ihrem „Geopolitical Risk Indicator“, dieser hat sich von einem zwischenzeitlichen Tief wieder erhöht. Welche Faktoren die Märkte besonders belasten:

US-Präsident Donald Trump
Das geopolitische Risiko ist wieder gestiegen, US-Präsident Donald Trump ist daran nicht unbeteiligt.

Die weltweiten geopolitischen Risiken haben dem Vermögensverwalter Blackrock zufolge wieder zugenommen. Das zeige der „Blackrock Geopolitical Risk Indicator „(BGRI), der sich im Mai von dem tiefsten Stand seit elf Monaten wieder nach oben bewegt habe.

„Das verdeutlicht, dass viele Risiken auf dem Radar der Marktteilnehmer zurück sind“, schreibt das Blackrock Investment Institut (BII) in einem Kommentar. Risiken, die sich zuletzt wieder verstärkt hätten, seien das Handelsrisiko in Nordamerika, Spannungen zwischen den USA und China sowie in der Golfregion und Cyberattacken.

Spannungen zwischen den USA und China

„Wir erkennen zunehmende Spannungen zwischen den USA und China. Daher haben wir die relative Wahrscheinlichkeit eines damit zusammenhängenden Risikos angehoben“, schreibt das BII. „Zudem haben wir das Populismusrisiko in Lateinamerika höher gestuft, angesichts der Anzeichen für einen Sieg der Populisten bei den anstehenden Wahlen in Mexiko.“

Im Gegensatz dazu sei das Risiko, das von Nordkorea ausgehe, zwischenzeitlich zurückgegangen – „wegen des Dialogs zwischen Nord- und Südkorea und einem möglichen Gipfeltreffen zwischen den USA und Nordkorea.“

Seite zwei: Der BRGI im Überblick

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