Anzeige
24. Januar 2018, 13:39
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Hochzinsanleihen: Fünf Dinge die 2018 zu beachten sind

Spreads, Emissionen, Geldpolitik – Wer bei High-Yield-Investments  auch im Jahr 2018 erfolgreich sein will, der sollte einige Faktoren ganz besonders im Auge behalten.

Gastbeitrag von Mike Della Vedova, T. Rowe Price

Hochzinsanleihen: Fünf Dinge die 2018 zu beachten sind

Della Vedova: “Das Wachstumsmomentum sollte auch im noch jungen Jahr 2018 weiterbestehen.”

1. Technische Faktoren dürften positiv bleiben

Die technischen Faktoren für Hochzinsanleihen sollten erwartungsgemäß auch im Jahr 2018 vorteilhaft sein. Die Ausfallquote könnte künftig auf unter zwei Prozent fallen und dürfte somit weiter auf einem niedrigen Niveau notieren, das unter dem historischen Durchschnitt in Europa liegt.

Während das Gesamtangebot hoch sein könnte, gehen wir nicht davon aus, dass die Neuemissionen von Anleihen eher gedämpft ausfallen werden, weil Refinanzierung eine dominierende Rolle spielen dürfte.

Die Mittelflüsse sind weit schwieriger vorauszusagen, und werden vom äußeren Umfeld und dem Sentiment gegenüber Risikomärkten beeinflusst.

2. Fundamentale Faktoren stützen Eurozone, EZB im Fokus

Die europäische Wirtschaft steht auf starken Fundamenten. Das Wachstumsmomentum sollte auch im noch jungen Jahr 2018 weiterbestehen – und dürfte Unternehmen helfen, die Hochzinsanleihen begeben.

Auch wenn die Europäische Zentralbank (EZB) momentan ihr Anleihenankaufprogramm herunterfährt, wird sie den Weg zu einer allmählichen Normalisierung langsam und vorsichtig beschreiten.

Damit wäre ein zentraler Faktor für die Assetklasse auf absehbare Zukunft relativ stabil. Dennoch dürften im Jahresverlauf Fragen aufkommen, was die EZB als nächste Schritte unternehmen wird – besonders wenn die Inflation steigt.

3. Spreads könnten sich verengen

In der ersten Jahreshälfte 2018 könnten sich die Spreads moderat verengen. Am Jahresbeginn lag die durchschnittliche Anleihenrendite der Assetklasse unter drei Prozent. Isoliert betrachtet ist das alles andere als attraktiv.

Wenn die technischen und fundamentalen Faktoren, die die europäische Wirtschaft stützten, sich weiter robust zeigen, wird die Nachfrage stark bleiben.

Besonders für europäische Investoren sind Hochzinsanliehen zu diesen Konditionen hingegen trotzdem attraktiv, bedenkt man, dass viele Staatsanleihen aus der Eurozone negative Zinsen haben.

Seite zwei: Neuemissionen

Weiter lesen: 1 2

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 11/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Megatrend Demografie – Indizes – Naturgefahren – Maklerpools

Ab dem 16. Oktober im Handel.

Cash.Special 3/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Riester-Rente – bAV – PKV – Bedarfsanalyse

Ab dem 22. Oktober im Handel.

Versicherungen

Axa strukturiert Vorstand um – Dahmen geht

Die Axa gibt ihrem Konzern in Deutschland zum 1. Januar eine neue Struktur. Dazu wird der Versicherer die Vorstandsressorts bündeln, um damit gezielt für weiteres Kundenwachstum aufgestellt zu sein.

mehr ...

Immobilien

Gebrauchtimmobilie: Gekauft wie gesehen?

Beim Kauf einer gebrauchten Immobilie sollte nicht gleich der erste Eindruck entscheiden. Wer genauer hinschaut, kann teure Überraschungen vermeiden. Ist der Vertrag erst unterschrieben, wird es schwierig, Baumängel geltend zu machen.

mehr ...

Investmentfonds

Der Weg zur Planwirtschaft

Die expansive Geldpolitik lähmt Innovationen und lässt Blasen entstehen, die platzen werden. Die größte Gefahr ist, dass gescheiterte Unternehmen verstaatlicht werden. Davor warnte gestern auf dem Faros Institutional Investors Forum Professor Gunther Schnabl. Gibt es einen Ausweg aus diesem Szenario?

mehr ...

Berater

EZB-Präsident und Deutsche-Bank-Chef fordern Kapitalmarktunion

EZB-Präsident Mario Draghi und Deutsche-Bank-Chef Christian Sewing haben einmal mehr einheitliche Regeln für Banken und die Kapitalmärkte in Europa gefordert. Das sei die einzige Antwort auf die Bedrohungen denen sich die Währungsunion ausgesetzt sehe.

mehr ...

Sachwertanlagen

Noch immer Prozesse rund um die Göttinger Gruppe anhängig

Die Pleite der Securenta/Göttinger Gruppe im Jahr 2007 beschäftigt noch immer die Gerichte. Das belegt ein aktueller Beschluss des BGH: Er hatte in Zusammenhang mit einer überlangen Verfahrensdauer eines der Prozesse zu entscheiden. 

mehr ...

Recht

Kampf ums “Bayerische”: Watschn vom Richter

Nach langwierigem Prozess über zwei Instanzen wird ein Hahnenkampf zweier Versicherungen ums “Bayerische” aller Wahrscheinlichkeit nach mit dem Offensichtlichen enden: Ein bayerisches Unternehmen darf sich auch bayerisch nennen.

mehr ...