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26. Februar 2018, 11:23
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Warren Buffetts Problem

Warren Buffett hat ein eher untypisches Problem, das erst durch seine Investmentphilosophie dazu wird. Die meisten Anleger würden es als Vorteil betrachten. Trotz eines schlecht laufenden Tagesgeschäftes, insbesondere in der Versicherungssparte, konnte Berkshire Hathaway seinen Gewinn im Vergleich zum Vorjahr verfünffachen.

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Warren Buffett hat zu viel Barmittel und würde damit gern Anteile an Unternehmen kaufen, doch die Preise sind zu hoch.

“Eine oder mehrere gewaltige Akquisitionen” seien nötig, um die Gewinne seiner Beteiligungsgesellschaft Berkshire Hathaway substanziell zu verbessern, teilte Warren Buffett am Samstag in seinem jährlichen Brief an die Aktionäre mit. Der 87-jährige, der als das Vorbild der Value-Investoren gilt, hat ein Problem: zu viele Barmittel, allein 2017 wuchs der Bestand des nicht investierten Kapitals seiner Investmentfirma von 86,4 Milliarden auf rund 116 Milliarden Dollar.

Buffett würde diese überschüssigen Mittel gern für Übernahmen einzusetzen, weil sie dadurch mehr Renditen erwirtschaften könnten als etwa mit niedriger verzinsten Staatspapieren. Dagegen würden allerdings die hohen Bewertungen an den Kapitalmärkten sprechen, die es derzeit schwer machten, Unternehmen zu “vernünftigen Kaufpreisen” zu finden.

Gewinne trotz schlechtem Tagesgeschäft

Im vierten Quartal verdiente Berkshire Hathaway 32,6 Milliarden Dollar (26,5 Milliarden Euro) und verfünffachte damit seinen Vorjahresgewinn. Buffetts Konglomerat profitierte von der US-Steuerreform, die die Unternehmenssteuern auf Bundesebene von 35 auf 21 Prozent gesenkt hat.

Im Tagesgeschäft lief es wegen Schwierigkeiten in der Versicherungssparte zuletzt hingegen schlechter – das operative Ergebnis fiel zum Jahresende um 24 Prozent auf 3,3 Milliarden Dollar. Im gesamten Geschäftsjahr 2017 stieg der Überschuss – nicht zuletzt dank des hohen Sondererlöses aus der Steuerreform – von 24,1 Milliarden auf 44,9 Milliarden Dollar. (dpa-AFX)

Foto: AP Photo/Nati Harnik

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