1. Oktober 2019, 11:29
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Anleihe auf Ethereum-Blockchain emittiert

Invao hat vollwertige Anleiheemission auf der Ethereum-Blockchain getätigt. Mit dem erfolgreich abgeschlossenen Token Generation Event (TGE) des IVO – Blockchain Diversified Bond (LI0471823018) wurden sämtliche im von der FMA Liechtenstein gebilligten Wertpapierprospekt zugesicherten Investorenrechte in Form eines Security Token nach ERC-20-Standard realisiert.

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Die Anleihe ist das nach Angaben des Emittenten weltweit erste vollwertige Wertpapier seiner Art, das ausschließlich auf der Ethereum-Blockchain existiert: Sämtliche Anteile werden exklusiv als Token ausgegeben und verwahrt.

Im Rahmen des am 27. September 2019 erfolgten Token Generation Event wurden alle Einheiten des IVO Token (IVO) in der Ethereum-Blockchain erstellt. Dieser Schritt erfolgte, nachdem Invao unlängst rund die Hälfte seines Ziel-Emissionsvolumens von 20 Millionen US-Dollar gezeichnet hat.

Neuer Standard für Blockchain-Finanzprodukte

„Unser IVO – Blockchain Diversified Bond sichert nicht einfach Eigentumsrechte an einer herkömmlichen Anleihe. Er wurde von Grund auf Basis der Ethereum-Blockchain strukturiert und exklusiv als Token realisiert. Anders als alle anderen Blockchain-Bonds können wir als erster Emittent vollkommen auf die klassische Papierform verzichten und setzen damit einen gänzlich neuen Standard für Blockchain-Finanzprodukte“, sagt Frank Wagner, CEO von Invao.

Struktur und Wirkungsweise jederzeit einsehbar

„Aufgrund des enormen Potenzials für die Digitalisierung von Finanzprodukten durch die Blockchain-Technologie haben wir uns dazu entschieden, die vollständige Programmierung des IVO Bonds inklusive aller Smart Contracts als Open-Source der Allgemeinheit zur Verfügung zu stellen“. Mit diesem Schritt sind die Struktur und die Wirkungsweise des Tokens für die Öffentlichkeit jederzeit über ein GitHub Repository frei einsehbar. Andere Projekte können die entwickelten Software-Bausteine unter der GNU-Lizenz für sich nutzen.

Der IVO Token wurde im Auftrag von Invao durch Validity Labs in Zug (Schweiz) programmiert und durch MonteLabs in Savosa (Schweiz) zertifiziert. Für die sichere Verwahrung der ausgegebenen Security Token sorgt die in Berlin ansässige Finoa, welche eine volldigitale Custody-Lösung für Blockchain-Assets bietet, die mit regulatorischen Richtlinien wie PSD2 und EBICS konform ist.

Foto: Shutterstock

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